Samstag, 27. Dezember 2014

Expose







Es gibt ja Sachen, die ich mag. 
Und Sachen, die ich nicht mag.
Ich finde es faszinierend kreativ, für ein fertiges Buch Lesungen zu kreieren. 
Und ich finde es faszinierend und erfüllend, ein Buch zu schreiben.

Das zweite Buch, "Sas a Moris Orakel - Der Winter," 
endlich in Angriff zu nehmen, ist Punkt 2 auf meiner 2015 Agenda.
Ich hab ja sogar schon zig Seiten. Mit richtig guten Figuren. 
Ich wandere ja auch gerne. Ich schreib gerne einfach los und schau dann mal. Ist in etwa wie dieser Waldweg. :-))))))) Spannend. 
Aber endlich mal ein Expose zu schreiben.... 
Hilft ja nix - die Autorenwerkstatt wartet darauf, Logikfehler und schwache Stellen ausgiebig zu diskutieren.  Gott sei Dank. All diese talentierten Menschen... helfen mir
aus einer Idee - ein zweites gutes Buch zu machen. :-)))))) 
Exposes hass ich trotzdem. :-) 


Donnerstag, 18. Dezember 2014

Nasdhoor meets Ruhrpott

Ich bin ja ein waschechtes Ruhrgebietskindl. Aus diesem Schmelztiegel heraus entstand die Welt Nasdhoor. Aber wenn ihr wissen wollt, was so alles los ist in unserer vielfältigen Region Ruhrgebiet - schaut mal hier nach:

http://www.harry-liedtke.com/index.php?news  


Mittwoch, 17. Dezember 2014

Wie macht man einen Drachen bekannter?













Manchmal wünsche ich mir ja wirklich, ich wäre eine der Autorinnen, die von ihrem Verlag nur Tickets und Termine bekommen mit dem Hinweis: Für Lesungen, liebe Frau Dirksen, stellen Sie sich dann und dann da und da ein. 
Bitte seien Sie pünktlich.
Auf der anderen Seite....
das macht riesig viel Spaß, immer wieder neu kreativ tätig zu werden.
Ich mal ja auch gerne.
Und Plakate zu entwerfen... ist fast wie malen.
Außerdem liebe ich die Lesungen mit Anja. 
Das hier ist der erste Entwurf.
Und was am allerschönsten ist:
Am 28. März ist endlich wieder eine Lesung mit Bernd Badura geplant... Plakatentwurf folgt...
UND 
Als nächstes sind Videos geplant, in denen ihr mich life lesen sehen/hören könnt.
UND...
Ab Januar schreibe ich das 2. Buch. 
Sas a Moris Orakel - der Winter. 100 Seiten sind schon fertig.
;-)))))))

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Lesungen - Fotos. Endlich :-)


Hier sind endlich Fotos. Ich hab sie ganz fix und super dilettantisch zusammen geschnitten, damit ich euch endlich zeigen kann, wie schön die Lesung war.
Und DANN hat sich heraus gestellt.... die Einzige, die Fotos vom Raum und den Gästen gemacht hat, war Marika mit ihrem Uralthandy.
Alle anderen haben völlig fasziniert uns beiden zugehört.

Und jetzt müssen wir erst heraus finden - wie man ihre Fotos auf den Computer laden kann.
Schön wars. Richtig schön.

    

Freitag, 5. Dezember 2014

Lesungen - besonders schön


Ich habe noch keine Fotos - aber die werden nachgeliefert.
Das war mal eine ganz besondere Lesung für mich. Eine Lesung in der Anjas Musik, all die Gedichte und Lieder, die sie eigens für mein Buch geschrieben und gesungen hat, - zusammen mit den Ausschnitten aus dem Buch - und alle Helfer zusammen - einen SO schönen Abend gestaltet haben, dass wir ihn sicher wiederholen werden.
Danke ihr Lieben.
It needs a team to build a dream. 
Sag ichs doch. :-) 

Montag, 1. Dezember 2014

Lesungen



Jetzt werd ich dann doch ein bisschen nervös.
Donnerstag. 3 days left.
Die Bardenelfe hat sich den Fuß verknackst. Warte da auf eine Rückmeldung ob sie auftreten kann. Wie viele Karten wurden denn da jetzt zusätzlich vom Gemeindezentrum verkauft?
Die Message auf dem Anrufbeantworter war nur.... neue Karten benötigt.

Das sollte ursprünglich mal eine KAMINZIMMERLESUNG in einem eher kleinen Rahmen werden....
 
Ich mein - wie viel Glühwein und Lebkuchen brauchen wir denn jetzt eigentlich? 
Wenn die Bardenelfe die ganze Zeit sitzen muss.... haben wir einen zweiten Ständer für das Micro?

Vor allem...behalte ICH die Nerven?
   

Dienstag, 25. November 2014

Das 4. Kapitel

Das 4. Kapitel ist einfach zu umfangreich, um es in einzelnen Episoden irgendwie zusammen zu fassen. Darum bekommt ihr als Ausschnitt "die kleine Lesung".

Das Bild, das ihr seht, zeigt Sas a Mori während einer Unterrichtsstunde, die in der Höhle des Drachens stattfindet.  Ein Unterricht, der aus einem unbeherrschten Prinzen einen gebildeten König seiner eigenen Welt formen soll. 

Mehr über das 4. Kapitel erfahrt ihr auf der Seite: Kapitel (natürlich).




Samstag, 15. November 2014

Die Magie der Fantasie zieht um :-)


Leider leider wurde das wunderschöne Kaminzimmer zu klein für uns. Einen anderen Raum zu finden war gar nicht soo einfach - aber es ist uns gelungen. Dafür gibt es nun wieder einige Karten mehr.
Hier die neuen Daten, wir freuen uns, euch am:
Donnerstag, den 4. Dezember
um 18.30 Uhr
im Gemeindezentrum an der Isenbergstr. 82, 
in 45130 Essen
begrüßen zu dürfen.

Und ihr könnt euch auf Glühwein, Lebkuchen aber vor allem auf Anjas wunderschöne Balladen, und märchenhaften Auszügen aus "Sas a Moris Orakel - Das Schwert" freuen. 
Liebe Grüße, Angelika Dirksen

Mittwoch, 12. November 2014

E-Book



Na, das ist doch mal eine richtig schöne Nachricht.
"Sas a Moris Orakel - Das Schwert" gibt es jetzt als E-Book. 
Was mich ganz besonders und total freut.


Nur drauf klicken - schon seid ihr da.
Mit lieben Grüßen,
Angelika Dirksen


Dienstag, 11. November 2014

Lesungen vorbereiten - Arbeit kündigt sich an 1.

Das schönste Plakat nutzt ja nichts, wenn es nicht hält, was es verspricht.
Wir haben ja schon etliche Karten verkauft, und heute habe ich mir endlich Susannes Kaminzimmer angesehen. Ich schätze Susanne sehr - nicht nur als Autorin.
Und ihr Kaminzimmer ist einfach nur Klasse.

Gemütlich, intim, persönlich...alles was Anja und ich für einen wunderschönen Dezemberabend brauchen. Und mit der richtigen Dekoration, dem Kaminfeuer, all den netten Gästen - Anjas Balladen und den märchenhaften Auszügen.... 
wartet nur auf die Fotos von der fertigen Location - das wird genau das, was wir im Kopf hatten.    


Montag, 10. November 2014

Empfehlungen - Das Irrlicht von Thaljadhim

ISBN 978-3-942514-52-1














Seht es euch an auf der Seite: Empfehlungen. Es ist eines der besten Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Samstag, 8. November 2014

Lesungen vorbereiten - Balladen













Manche Menschen sind ja einfach nur ein Geschenk. Wie Anja. 
Heute haben wir - unter anderem - bei den Vorbereitungen zu meiner Geburtstagsfeier - über die Lesung am 5. Dezember gesprochen.
Die so wunderschön mit Glühwein und Texten in Susannes Hotel im Kaminzimmer stattfinden wird.
Und da zaubert Anja - so ganz zwischendurch - unglaublich schöne, selbst komponierte Balladen hervor, die sie ganz genau auf die Lesung abgestimmt hat.
Und eigentlich... war das mein schönstes Geburtstagsgeschenk.
Danke, Anja.
Und lad das bitte als Video hoch, Bettina.

  

Samstag, 1. November 2014

Lesungen an sich - das Ergebnis

Für euch, ihr sehr geschätzten Leser meines Blogs aus Amerika, Deutschland, England, Frankreich und Polen - hier ist es. Ich habe nicht mehr viel geändert, denn so schön wie das Feedback, ist das Plakat für den Abend ja auch.


Der Link, unter dem ihr bei Bedarf Zimmer buchen könnt ist:

http://zum-barbarossa.com/Willkommen
Oder die Anschrift:
Hotel zum Barbarossa, Poststr. 68, 40878 Ratingen, 02102 309770

Und schön wird auch der Abend werden. 
Mit Auszügen aus dem Buch, und natürlich mit Anja als Bardin. Ihren selbst komponierten oder vorgetragenen Balladen.
Wir freuen uns auf euch und einen zauberhaften Abend. 

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Lesungen vorbereiten - manchmal wirds auch schwierig. Versuch 1


Es wäre ja auch ZU einfach, wenn alles einfach wäre.

Wir haben die Zutaten für ein Plakat, aber der Plakatgestalter kam uns abhanden.
Außerdem habe ich von 130 Fotos das einzige ausgesucht, auf dem ich  - wie ich finde - gestresst aussehe. Weil da die Anja, die Bardin, so süß aussieht.
Und - Glück im Unglück - einen neuen kreativen Kopf für das ...ausschneiden...einfügen... gefunden.




Falls ihr wissen wollt, wer das Gedicht geschrieben hat, oder der kreative Ausschneider und Einfüger war - fragt ruhig nach. Sag ich euch dann. Hier also der 1. Versuch.
Meinungen werden gerne entgegen genommen.
Freut euch schon mal auf diesen Dezemberabend. Liebe Grüße, Angelika




Montag, 27. Oktober 2014

Lesungen an sich - Vorbereitungen

Lesungen sind ja nicht nur vorlesen. Sie sind auch ein sehr kreativer Prozess. Der manchmal gar nichts mit dem Buch zu tun hat - aber riesen Spaß macht.
Wir haben also über dies:   





















                            






und das:













<- das gemacht.



<- Daraus soll Dank Bernd Badura ein Plakat werden,  das die Menschen zu dem einläd, was es werden wird.
Und natürlich ist. Eine richtig schöne Lesung im Advent. Mit Glühwein, Lebkuchen, der selbst komponierten Musik von Anja- der zauberhaften Bardenelfe neben mir -  und natürlich:

Die Szenen des Mittwinterballs aus meinem Buch: Sas a Moris Orakel - Das Schwert.

Und ich hoffe, Bernd Badura lässt sich überreden, auch in Susannes Kaminzimmer zu lesen.
Als Überraschungsgast in seinem Zaubermantel.

Am 5. Dezember, Hotel zum Barbarossa, Poststr. 68,
40878 Ratingen  

Freut euch schon einmal auf das fertige Plakat. :-) 
     



Sonntag, 26. Oktober 2014

Das 3. Kapitel


Im Dritten Kapitel geschieht natürlich viel mehr, als in diesen Auszügen... doch... wie fängt eine Prinzessin an eine Schwertkämpferin zu werden?

Die Augen starr geradeaus gerichtet, versuchte Elisabetha ihre Hand, nach einen Bogen über dem Kopf, vor die Scheibe ihres Stabes zu legen. Es gelang ihr nicht. Wohin sie auch fasste, die Hand war nie am Griff.
Auch bei der nachfolgenden Bewegung, in die Hocke zu gehen und den Stab in der vorgeschriebenen Haltung an der Seite zu halten, schwankte sie wie ein Halm im Wind. 
Nachdem der König zugesehen hatte, wie sein Mündel mit verbissenem Gesicht wieder und wieder erfolglos versuchte, die Anweisungen des Fechtmeisters zu befolgen, wurde es ihm zu bunt. „Elisabetha, was ist nur mit dir?“
„Ich schaffe es einfach nicht. Ich greife immerzu daneben. Und in die Hocke komme ich schon gar nicht.“
„Wie sollte es denn aussehen?“ Gwenord runzelte die Stirn, als Elisabetha mutlos den Stab sinken ließ.

Doch Sas a Mori weiß, das die Schwertträgerin seines Orakel die einzige ist, die die Drachen vernichten könnte, die Nasdhoor bedrohen. Er muss ihr begegnen und sie ausbilden.

Mehr könnt ihr unter: Kapitel  lesen

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Lesungen an sich...

Der Platz, an dem Nasdhoor lebendig wird.
So gemütlich sieht der Platz aus, an dem ich schreibe. Und das ist er auch. Sehr gemütlich. Meistens. 
Die andere Seite vom Kamin quasi. Hier schreibe ich über den Drachen PJ, Elisabetha, Laith....

Aber hier entwerfe ich auch Lesungen.
Aktuell die im Hotel Barbarossa am 5. Dezember in Ratingen. Geplant ist etwas weihnachtliches mit Glühwein, Lebkuchen UND, als schönes Extra - die zwei Barden. In Gewandung, (ich auch :-) ) mit Balladen, die zu den Texten passen.

Für das Werbeposter brauchen wir natürlich Fotos vor einer weißen Wand. Damit man uns ausschneiden und in den von mir geplanten Hintergrund einfügen kann. 
Können wir bei mir oben im Studio machen. Machen wir auch am Sonntag. 
Und DA fängts an schwierig zu werden. Der Barde mag die Fotografin nicht. 
(Aber ich das Gewand, das sie mir leihen wird). Weigert sich mit ihr....
Jetzt hab ich nach viel hin und her immer noch die süße BARDIN - aber die einen neuen Barden.
Fotos kommen, sowie ich sie habe....   

Samstag, 18. Oktober 2014

Schreiben an sich - was besonders wichtig ist.

Für mich persönlich ist es erst einmal wichtig, "die Szene im Kasten" zu haben. Die Idee auf das Papier, oder besser gesagt ins Worddoc zu bringen.
Danach fängt die Korrektur an. Zwingend.
Nichts ist unverzeihlicher, als den Leser mit falscher Grammatik oder sehr individuell gewählten, im Satz wechselnden Zeiten zu .... sagen wir mal: irritieren.
Dafür gibt es unter anderem ein gutes Lektorat.
Notfalls Freunde, die gegenlesen.
Was also macht man mit einem richtig guten Roman, den man zur Empfehlung übernommen hat?
Wenn: Siehe oben...
Einem Fantasy Buch, das endlich einmal etwas "für die Jungs" ist. Nichts, aber auch überhaupt nichts mit Elfchen, Einhörnern, lieblichen Gesängen oder ähnlichem zu tun hat, sondern... eine Art handfestes WorldOfWarcraft mit einer guten Rahmengeschichte und Millionen von Ungeheuern ist, die ganz nach Bedarf besiegt werden können. 
Und zudem eine gute Vorlage für ein Videogame wäre.
Und wenn man den Autor noch dazu mag. Der im Gegensatz zu den schrecklichen Ungeheuern die er kreiert hat, sehr sensibel ist. Einfach sagen: Du hast da einen Treffer gelandet, AAAABER erst mal ab ins Lektorat mit dieser supi coolen Geschichte? 

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Das 2. Kapitel

Der Moment der bitteren Wahrheit  für den verbannten Prinzen:

„Laith, bevor ich dich noch verletze, sieh dich um. Du bist nicht in Baa Wheel.“ Mit einer einzigen, in ungezählten Übungsstunden angewandten Bewegung, hebelte er den Degen aus den Händen seines Schützlings.
„Sieh dich um, du kannst hinter den Baumkronen das Meer sehen.“
Der Prinz ließ seine leeren Hände sinken.
„Nenne mich nicht Laith. Für dich bin ich Prinz Laith.“
Er griff nach seinem Degen und folgte dem Blick des Waffenmeisters.
Auf einem der höchsten Berge im Gebirge vor Baa Wheel konnte man das Meer als silbernen Streifen am Horizont erkennen. Bei seinen Fahrten mit der königlichen Flotte zu den Inseln der Mori mit ihren seltsamen, gelbhäutigen Bewohnern, war es eine endlose blaue Fläche. Die glitzernden Wellen hinter den Wipfel der Bäume waren ein Anblick, den er in ganz Baa Wheel noch nicht gesehen hatte. 
Völlig überrascht fragte er: „Wo sind wir hier?“

Mehr findet ihr unter: Kapitel

Montag, 13. Oktober 2014

Und wieder - Lesung .-)

Als ich das Buch veröffentlicht habe, war mir gar nicht so klar, dass damit immer wieder Lesungen verbunden sind. Und mir war auch nicht klar, dass ich sie so lieben würde.
Diese Möglichkeit, den Menschen persönlich zu begegnen, die mein Buch lesen.

Ich gebe trotzdem nicht viele Lesungen, aber diese hier, wird die Nächste sein.
Weil ich Jenny Canalis so mag.
Ihre Gedichte, ihre Galerie, ihr Engagement für Autoren. 


Kunst in der City
Sas a Moris Orakel - Das Schwert

Atelier Jenny Canalis
Weberstr. 64
45879 Gelsenkirchen

Einladung:
Am 20. 11. 2014 um 19 Uhr


Mehr findet ihr unter: Lesungen


Freitag, 10. Oktober 2014

Das 1. Kapitel

Ich danke euch für all die Nachfragen, spreche aber leider kein Französisch. Bitte einfach in Englisch anmailen. Hier wie versprochen ein Eindruck vom 1. Kapitel.


Wie fühlt sich ein Vater wirklich, der seinen Sohn auf eine Insel verbannt hat, und den einzigen Zugang zur Insel zerstört hat?

Mit der Nachricht seines Freundes in der Hand, ohne zu wissen, wie viel Zeit vergangen war, sah Gwenord auf die erleuchteten Linien des Marmorpodestes. Wer auch immer die Brücken instand gesetzt hatte – konnte es dadurch möglich werden, dass die quälende Ungewissheit über Laith Schicksal ein Ende hatte?
Zehn Jahre voller Trauer und Schuldgefühle. Für …
Einen Moment voller unbändigem Zorn. Auch und vor allem über sein Versagen als Vater?
Eine Bewegung voller frustrierter Verzweiflung. Die den Kristall gegen den Rand der Marmorplattform geschleudert hatte. Und sein Leben war seit jenem Tag wie die zersplitterten Stücke, die vor seinen Stiefeln gelegen hatten.
Nichts davon war wieder zusammenzufügen.

Mehr findet ihr unter: Kapitel



Dienstag, 7. Oktober 2014

Und wenn man dann das Buch endlich fertig hat....

Beginnen die Lesungen - und manche davon kommen sogar in die Zeitung. in diesem Fall die Essener NRZ. Da lohnt sich die Mühe doch.


Also.... die beiden Debitoren waren NICHT bei der Lesung dabei. Und die war eher schön als schrill.

Wie schreibt man ein Buch - Antworten



Wie schreibt man ein Buch? - Wie hab ich meins geschrieben....

Angefangen habe ich ganz unverdrossen mit "irgendeiner" Geschichte im Kopf.
Eine Handvoll Figuren, eine vage Idee. Abenteuer mit einem Schuss Romantik. Und da ich Fantasy Fan bin, kam irgendwann ein Drache dazu. Damits richtig kompliziert wird, hatte der Drache inmitten einer eher Spätmittelalter Zivilisation ein komplettes hochtechnisches Equipment.
Der Prinz sollte verbannt sein - kein Problem, werfen wir ihn auf eine Insel.
Die Prinzessin als sein weibliches Gegenstück Fechten lernen.
Irgendwann der Prinz dann mit Donnergetöse von der Insel wieder runter, beide begegnen sich. 
Und fertig.

So kam ich bis Seite 100, nur um dann in einem heillosen Durcheinander zu stecken.
Die Figuren machten auch nicht, was ich wollte. Davon mal ganz abgesehen fehlte der rote Faden, ich hatte die alle irgendwo, wusste aber auf einmal nicht mehr wohin mit ihnen.

Jetzt hätte ich aufhören können, denn das ganze war ja nie als Buch geplant, dass für die Öffentlichkeit bestimmt war - ich wollte einfach nur meine "Geschichte" zu Papier bringen.

Aber ein paar Freunde von mir waren schon mit mir mittendrin. Und haben auf die nächsten Seiten gelauert. Außerdem hatte ich die Figuren schon zu gerne.
Gott sei Dank hat eine Freundin hat mir dann die beiden Bücher "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt" Teil 1 und 2" geschenkt. Von James N. Frey.

Und damit begann dann das, was man "Schreiben" nennt, und viel viel konsequente, regelmäßige Arbeit. - Denn das ist Schreiben. Konsequente, harte Arbeit.
WENN man ein gutes Buch schreiben will.

Ich habe also - wie empfohlen von vorn angefangen und ALLEN Hauptfiguren Lebensläufe gegeben.   Wie alt sind sie? Wie sehen sie aus? WAS macht sie zu individuellen Persönlichkeiten? 
So dass jeder Prinzessin Elisabetha sofort erkennt, und nicht im Dialog mit der Heilerin verwechselt. Welche Eigenarten haben sie, die ich in den Szenen nutzen kann, um sie lebendiger zu gestalten?
Figuren müssen sich entwickeln. Sie müssen von einem Ausgangspunkt A zu einem Endpunkt B kommen, in ihrer Entwicklung. Gleich ob böse oder gut.

Unter welcher Prämisse sollte die Geschichte stehen? Was ist die logische Konsequenz aus allem?

Meine war, dass es möglich, richtig und gut, und die einzige Lösung ist, zusammen zu arbeiten. Sich zu verständigen, über alle Unterschiede der einzelnen Völker hinweg, sogar über die Unterschiede zwischen den Menschen, dem Drachen und einem multidimensionalen Bewusstsein hinweg, gemeinsam arbeiten zu müssen und zu können, um ein Ziel zu erreichen.
In meinem Fall dass, die anderen Drachen platt zu machen.
Kooperation und Kommunikation als einzige Lösung.

Da war ich schon ein Stück weiter.

Und dann natürlich - die komplette Geschichte von A bis Z  als fertigen Entwurf.
Kein schaumer mal wenn ich soweit bin....da an der Stelle, was mir dann einfällt.
Sondern ein komplett entworfener Plot.
Prinz Laith ist verbannt? Warum? Warum die Insel Samhidhon? Wie kam er dahin, wenn sie unerreichbar ist? Wie wieder weg? Warum nicht nach Hause, warum in die Ebene in den Haldhyn?
Elisabetha sollte Fechten. Wie beschreib ich ihre Versuche, wenn ich selbst nicht weiß wie es geht? Schwertkampf? Nich gut - kann ich auch nicht. Aber Kendo - da hatte ich Experten.

Also parallel zum Plot für alles Recherchen.

Eine Hochebene mit zwei verschiedenen Völkern?
Wie leben sie? Welche Gewohnheiten haben sie?
Also für ein Volk hab ich selbst Bücher über die Plains gewälzt, sie konnten ruhig den Indianern ähnlich werden. Aber das andere? Ein Volk in einem Baum?
1998 -  lange vor der Erfindung von Avatar?
Hab ich einer Freundin übergeben. Mit den Worten: "Mel, kreier mir die el Haldhyn."
Das hat sie gemacht, und zwar gut.

Und nach langen langen Wochen, in denen ich nur Lebensläufe gemacht habe, auf meine Prämisse gekommen bin, recherchiert habe -  konnte ich endlich von vorn anfangen.

Weil ich jetzt wusste, wo ich mit wem hin wollte. Wie es anfängt, weitergeht und aufhört.
Wer wann wo ist. Wer wem wo begegnet.

Merkt ihr schon, wie viel Arbeit so ein Buch ist?
Und NACH der Arbeit - fing die Arbeit erst an. Szenen zu schreiben. Die einzelnen Zeitpunkt im Auge behalten. Wenn in Umgebung X das und das passiert - was passiert zur gleichen Zeit in Umgebung Y?
Was wissen die einzelnen Hauptfiguren übereinander, was nicht.

Und das bedeutete konsequente Arbeit, 3 Stunden am Tag über viele Monate.

Und danach.... kam das Überarbeiten.
Feilen feilen feilen an den Sätzen. An jedem einzelnen. Gleiche Verben in aufeinanderfolgen Sätzen? Ungeschickt. Grammatik? Zeichensetzung? Geht der Dialog noch einen Kick witziger? wütender? spannender?
Ist die Beschreibung der Umgebung, der Räume, der Personen... interessant genug? Zu langatmig? Stimmungsvoll, öde? Kann der Leser sie sich vorstellen? Passt die Umgebung überhaupt zu dem Personen darin? Bleibt sie stimmig über viele Seiten?

Was tun, wenn die "Luft raus ist" ? - Trotzdem weiter machen.
Wenn einem nichts mehr einfällt? - Trotzdem vor den PC sitzen und den Bildschirm anstarren. Da kommen dann Ideen, an die hat man noch gar nicht gedacht.

Und wenn ihr jetzt immer noch schreiben wollt, oder auch wenn ihr schon mittendrin seid - holt euch trotzdem die beiden Bücher, sie haben mir unglaublich geholfen.

James N. Frey, Wie man einen verdammt guten Roman schreibt. 
ISBN 3-924491-32-1
Teil 2   
ISBN 3-89705-128-1

Und wenn ihr fertig seid, und einen Verlag sucht, der bereit ist euer Buch zu verlegen - hier ist einer den ich bestens empfehlen kann:


Tino Hemmann, Engelsdorfer Verlag, Schongauerstr. 25, 04329 Leipzig.
www.tino-hemmann.de

Montag, 6. Oktober 2014

Schreiben an sich

Wie schreibt man einen guten Roman? Wie habe ich angefangen zu schreiben? Wo könnt ihr euer Buch verlegen lassen - zu fairen Konditionen?
Welche Bücher empfehle ich, und warum könnte ich ein wirklich gute angelegtes Buch NICHT in die Empfehlungsliste aufnehmen? Auch wenn es mir eigentlich richtig gut gefällt.
Die Antworten bekommt ihr Morgen, Hier in diesem Blog. 

Montag, 29. September 2014

Lesungen vorbereiten

23.49 Uhr
Auch Lesungen lesen sich nicht von selbst. Was sucht man aus? Wie lange dauern die Sequenzen? Passt alles? 
Aber wenn ich an einem Regentag hier sitze, Beine hoch und probe, macht es einfach nur viel viel Freude.
Natürlich immer dabei: Kaffee :-)


Und jetzt.... gehts ab ins Bett. Eine geruhsame Nacht euch allen.

Donnerstag, 25. September 2014

Lesungen an sich

Das Problem bei Lesungen ist ja immer - was sucht man aus.
Diesmal ist die "mittlere" Lesung dran. Eine Stunde. Geht um die Drachen.
Wir haben ja einen guten und böse.
Im Prinzip bräuchte ich die Szene, in der der "liebe" Drache im Rahmen seines Projektes... wie forme ich einen unbedarften verbannten Prinzen zu einem gebildeten Monarchen... 
Prinz Laith die Vertreter anderer Völker nahe bringt.
Sas a Mori, Erster Berater des Kaisers der Mori. Als Überleitung zu den "bösen" Drachen. Denn nur Sas a Mori weiß über sie. 


Aber weit witziger für das Publikum ist die Szene, in der der Drache seinen Namen bekommt.
PJ. Absoluter und heißgeliebter Liebling der Leser. Und nicht ganz so trinkfest wie er denkt.

Nuuun... ich hab morgen noch den ganzen Tag Zeit, mich zu entscheiden.

  

Dienstag, 23. September 2014

Die nächste Lesung

Am Freitag, den 26. September wird es die nächste Lesung geben. Ich liebe es sehr, Lesungen zu geben. Ich mag den direkten Kontakt zum Publikum.
Und ich freue mich auf meine Kollegen/innen Bernd und Britta. Angelika, Bernd, Britta - eine ABB Lesung. :-)


Und aus meinem Buch "Sas a Moris Orakel - das Schwert" werde ich euch viel über die Drachen verraten. Und warum die Schwertträgerin den armen Sas a Mori vor ein großes Problem stellt.


Mehr über das WO erfahrt ihr auf der Seite: Lesungen






Freitag, 19. September 2014

Innere Einstellung

Auch uns Autoren kann etwas Weisheit nicht schaden. Gerade uns nicht. :-)
Und während ich die nächste Empfehlung vorbereite, einen lieben Gruß ins Wochenende.

Foto Gerd Altmann, pixelio.de

Damit wir zwischen Schreiben, Familie, Beruf, Lesungen und Szenen, die uns in den Wahnsinn treiben - die Nerven behalten. LG Geli

Die neue Buchempfehlung

Nach den Interviews mit Tino Hemmann nun eines seiner Fantasiebücher.
Gelesen habe ich ein anderes aus der Serie "David Knackmann und...", dies ist sein eigenes Lieblingsbuch. Mehr darüber findet ihr auf der Seite "Empfehlungen".


Das sagt der Autor selbst:

Mein liebstes und erfolgreichstes (eigenes) Fantasy-Buch ist „David Knackmanns unglaubliche Vorlesenacht der vierten Klassen“. Mit Illustrationen von Thomas Leibe

Das Buch gibt es übrigens auch als Hörbuch vom thono-audio-verlag, gesprochen, ja fast gespielt von Karin Mast. Mit diesem Buch habe ich bereits viele Schulen (Klassenstufe 5 und 6) besucht und Kinder zum Lesen gebracht.

Festeinband 24x16,5 cm, 264 S., zahlr. Illustrationen, Engelsdorfer Verlag, 15,00 €, ISBN 978-3-95488-046-1

Buchtext: Die von allen Schülern der Gesamtschule Neustadt »General Napoleon« genannte Schuldirektorin Frau Napollon legt fest, dass David im ansonsten stets fest verschlossenen und geheimnisvollen Schulkeller ganz allein die Vorlesenacht der vierten Klassen durchzuführen hat. Da sich ansonsten seine Noten merklich verschlechtern würden, muss er die zehn ihm anvertrauten Viertklässler am folgenden Morgen glücklich und vor allem lebendig wieder zurückgeben.

Erst als die Kinder am Abend der besagten Nacht im Kellergewölbe gefangen sind, erfahren sie, was diese hundertste Lesenacht der vierten Klassen tatsächlich bedeutet. David und die Viertklässler müssen zehn unheimlich schwere und viele weitere Rätsel lösen! Erst dann wird das bösartige, verrückte und eingebildete Schulhaus sein Gelübde tilgen und sowohl Davids Gruppe als auch die seit hundert Jahren in einem Ölgemälde gefangene Gruppe der allerersten Lesenacht endgültig freilassen! Nehmt mit David Knackmann und den Viertklässlern an einer fantastischen und unglaublich spannenden Vorlesenacht teil. Ihr werdet euer Schulhaus zukünftig mit ganz anderen Augen sehen!

Mittwoch, 17. September 2014

Interview mit Tino Hemmann, Engelsdorfer Verlag, Teil II

Hier die Antworten von Tino Hemmann auf Fragen, die direkt Autoren betreffen, die Bücher veröffentlichen wollen. Und ich kann euch versprechen, es sind gute Antworten.

Nach welchen Kriterien suchen Sie die Bücher aus, die Sie veröffentlichen?

Mein Verlag ist ein Autorenverlag für eher unbekannte Leute. Es gibt einige wenige Bücher, die finanziell die Masse der Veröffentlichungen tragen, sonst wäre es nicht möglich, so viele Manuskripte verschiedener Genres zu veröffentlichen.
Die Kriterien sind ähnlich denen eines großen Verlages, nur dass ich ein Kriterium vernachlässige, das bei den großen Verlagen wahrscheinlich das wichtigste ist, nämlich das des Bekanntheitsgrads meiner Autorinnen und Autoren.
Ein weiteres Kriterium spielt bei mir eine Rolle, das bei anderen Verlagen vielleicht überhaupt keine Rolle spielt: Der soziale, gesundheitliche und menschliche Zustand des Autors.
Ich habe Bücher veröffentlicht, weil ich wusste, dass die Veröffentlichung das Leben bestimmter Menschen verändern – sprich verbessern wird. Mitunter ist es die Vergangenheitsbewältigung, mitunter sind es schwere Handicaps der Autoren, durch die sie bei anderen Verlagen abprallen. Ansonsten schauen wir natürlich auch auf die Qualität der Texte, sehen jedoch häufig, dass Texte so interessant für die Öffentlichkeit sind, dass auch schlechtere „repariert“ werden können.
Ich nehme mich sehr gern jener Thematiken an, die von den meisten Verlegern abgelehnt werden – ob es nun um NATO-Bomben oder andere sozialkritische Themen geht, wie kürzlich das Buch „Die Tage von Gezi“ von ZDF-Auslandkorrespondent Martin Niessen.
Zudem will ich natürlich unsere bekannten Reihen mit Leben füllen, die da sind die „Engelsdorfer Lyrikbibliothek“ und „Engelsdorfer Kinderbuch“. Ansonsten bin ich frei von Vorurteilen gegenüber allen möglichen Genres.
Deshalb ist unser Programm auch recht bunt.
 
Welche hätte überhaupt keine Chance in Ihrem Verlag?

Es gibt intern klare Festlegungen, was bei mir nicht veröffentlicht wird. Dazu gehören Texte, die rechtes oder demokratiefeindliches Gedankengut publizieren wollen, pornografische Werke und Manuskripte, bei denen die Gefahr einer Urheber- oder Persönlichkeitsrechtsverletzung besteht. Und es gibt natürlich auch Manuskripte, denen völlig die Substanz fehlt – aus welchen Gründen auch immer.
 
Jetzt wisst ihr, warum ich euch diesen Verlag vorgestellt habe.
Hier die Kontaktadressen:
Facebook, Engelsdorfer Verlag.
 
Tino Hemmann
Engelsdorfer Verlag
Schongauerstr. 25
04329 Leipzig
 
Und last, but not least:

Wie schaffen Sie es, Verlag und eigene Schriftstellerarbeit unter einen Hut zu bringen?

Ich schaffe das – ehrlich gesagt – nicht immer. In den letzten zehn Monaten kam ich beispielsweise nicht zum Schreiben. Stattdessen habe ich mich bemüht – was jeder Autor per innerstes Bedürfnis tun sollte – über Lesungen und Veranstaltungen meine Bücher, und selbstverständlich die meiner Verlagsautoren, bekannt zu machen.
In den letzten Monaten galt es große Buchprojekte zu betreuen. Andererseits ist für mich das Schreiben als solches eine Erholung, das Herunterfahren von Körper, Geist und Seele, das Eintauchen in andere Welten und damit das zeitlich begrenzte Vergessenmachen alltäglicher Sorgen und Ängste.
Wenn ich schreibe, dann meist nachts.
Ich habe jetzt fast 2000 Autoren aus 27 Ländern unter Vertrag, fast wöchentlich eine oder mehrere Veranstaltungen, da bleibt nicht viel Zeit für die eigenen Ideen.
Ich bin aber auch ganz stolz auf das Erreichte und die kleinen Erfolge meiner Autoren und auch meiner eigenen Bücher. Trotz aller Probleme waren einige unserer Publikationen in den vergangenen Monaten oft in Presse, Funk und Fernsehen zugegen.
Seit einem Jahr schreibe ich übrigens an einem neuen Thriller und bin noch nicht über das Vorwort hinausgekommen. Ist das nicht auch spannend?

 

 

 

Dienstag, 16. September 2014

Interview mit Tino Hemmann, Engelsdorfer Verlag - Teil I

Tino Hemmann ist mein Verleger. Und ich hatte Fragen an ihn, die euch vielleicht auch interessieren.
Und das ist er.  Ich bat ihn, ein Bild zu schicken, das habe ich bekommen.
So sympathisch wie er aussieht, ist er auch. Wie sein ganzes Verlagsteam.
Darum,  von Star Trek (als Klingonin)  zu Star Wars, bedanke ich mich mit einem: Kkhap-LA

                                        www.tino-hemmann.de
                                        Tino Hemmann, Engelsdorfer Verlag, Schongauerstr.40, 04329 Leipzig



Meine erste Frage war:
Wie ist die Situation der Verlage in Deutschland, speziell der kleineren?
(Meine nächsten werden sein, WAS er veröffentlicht, was nicht, und eine Buchempfehlung für eines seiner Fantasiebücher wird es auch geben.)

Nun, wir befinden uns in einer Epoche – Gamer würden sagen: „Auf dem Weg ins Nano-Zeitalter“. Weil Ressourcen – wie Papier und Zellstoff – immer knapper und teurer werden, weil der Grundtenor in der Erziehung, Bildung und im medialen privaten Umfeld der Familien elektronischer wird, weil Lesegeräte und digitale Informationen allmählich das herkömmliche bedruckte Papier verdrängen, deshalb stehen die heute lebenden Generationen vor einem klaren Umbruch, man könnte meinen vor einer neuen literarischen Evolutionsstufe.

Die großen Publikumsverlage gehen sehr aggressiv gegen den eigenen Untergang vor, einige entwickeln sich zu weltweit agierenden Medienkartellen, die Fernseh- und Radiosender kaufen,  andere Verlage schlucken, digitale Zeitungen und Zeitschriften publizieren und Teile des Buchhandels übernehmen.

Auf der anderen Seite sieht man Buchhändler – die sogenannten Internetgiganten – die ihre Vormachtstellung im Handel nutzen, um Autoren zur Direktveröffentlichung zu ködern, um andererseits die auf ihren Portalen verkaufenden Verlage mit extrem hohen Rabattforderungen auszuziehen.

Einst staatliche Organisationen der Buchbranche gründen Profitunternehmen aus und zocken die Verlage nach allen Regeln der Kunst ab.

Barsortimenter befürchten, mit dem stationären Buchhandel auszusterben und steigen ins Internetgeschäft ein – ein Verdrängungswettbewerb, der seines Gleichen sucht.

Dazu kommen unzählige Kleinverleger, Selbstverlage, DKZ-Verlage und Druckdienstleister, die sich Verlag nennen, wir haben einen hoffnungslos überfüllten Buchmarkt – und über allem steht ein völlig überaltertes Verlagsgesetz.

Zusammengefasst stehen die kleineren Verlag unter extrem hohem Druck.
Viele bleiben momentan auf der Strecke. Hinzu kommt ein Generationsübergang.

Verleger der Nachkriegsgeneration beenden ihr Geschäft, finden häufig keinen Nachfolger oder eben Leute, die große Namen in kurzer Zeit zugrunde richten. Zudem bricht mehr und mehr eine Marketinggrundlage der kleinen Verleger weg, die der Rezensionen in Zeitungen und Zeitschriften.

Es ist also viel Fingerspitzengefühl und Weitsicht gefragt.

Ich habe sehr zeitig viele unserer Veröffentlichungen auch als E-Book angeboten, im Engelsdorfer Verlag werden viele Taschenbücher und neuerdings auch Festeinbände in Kleinstauflagen produziert und bei Bedarf rasant schnell nachproduziert.

Durch unser Lektorat, durch Profis im Satz und durch den Einsatz modernster Druckmaschinen im eigenen Haus erhöhen wir die Qualität unserer Bücher.
Noch sind wir ein fester Bestandteil der deutschen Buchbranche.

Sonntag, 14. September 2014

Aushang 3 - die nächste Lesung

Hier ist es also, unser Plakat.

Bernd Badura hat mir die Arbeit abgenommen und es selbst gemacht.
Und ich beschreib euch jetzt nicht, warum und wie mein Fotobearbeitungsprogramm anscheinend völlig versagt hat, eine 19 MB Datei in eine hochladbare Version zu komprimieren, und dann irgendwie... weißichauchnichtwarum... eine Datei abgespeichert war, die sich hochladen ließ.
Ich sag euch nur.... hat laaange gedauert.
 

 
 
Am 26. September, 19 Uhr, Kulturzentrum Fünte, Mülheim an der Ruhr.
Ihr könnt euch auf einen märchenhaften Abend freuen.