Mittwoch, 28. Dezember 2016

Einfach mal etwas persönliches

Außer Autorin und Therapeutin oder Reiki-Lehrerin bin ich ja auch Mutter. Von zwei Töchtern.
Die Karte auf dem Foto ist ein Weihnachtsgeschenk meiner jüngeren Tochter.  Ein Gutschein.
Für neue Flyer. Als Therapeutin jetzt.
Für Flyer an sich hat sie mir schon zum Geburtstag eine Box geschenkt/gemietet.
In einem der angesagtesten Bio-Feinkostgeschäfte Essens. Denn genau dort sind auch viele Kunden, die sich über alternative Heilmethoden und Seminare informieren möchten. Die Flyer Boxen sind so gefragt, dass man sie nur für ein halbes Jahr mieten kann, und erst ab März 2017 war wieder eine frei.
Und die Vorgabe für den Flyer, den meine Tochter mir geschenkt hat war - übersetzt und sinngemäß - : Und mach ja nicht wieder irgendwas selbst, mit Ranken, Blümchen oder spirituellen Fotos drauf, auf so flodder Papier. 
Sie erwartet ein Hochglanzfoto in einer modernen, reduzierten, aussagekräftigen Seitenansicht meiner Selbst, (am besten schwarz/weiß) ohne Schnickschnak, auf exquisitem Papier. 
Adresse, Angebote, und gut.
Ich mein... ich bin FANTASY-Autorin... 
Aber immerhin die beste... Mutter.:-) 
Ich könnte jetzt auch mutig sein, und kreieren was ich so möchte... :-)



 

Freitag, 23. Dezember 2016

Link

Irgendwie ist das mit dem Link jetzt wie mit den uploadversuchen :-)

So vielleicht? 

Sas a Moris Orakel, Band II  

Viel Freude mit der Fortsetzung 

In letzter Sekunde und ... Frohe Weihnachten

Na Bitte. Im Prinzip lohnt Hektik ja nicht, und wenn es noch so chaotisch ist. 
In den letzten 2 Tagen haben Frank und ich nur vor dem Screen gesessen und versucht, alles hochzuladen. E-Book und Print. E-Book hat sofort gegriffen, und hier ist es. Endlich: 

Sas a Moris Orakel - Die Schwertträgerin

Print? Create space? Ich sag nur. PDF...uploadversuch...klappt nicht, klappt nicht, klappt nicht.
?????
Jaaaa, wenn man ein DinA5 Format wählt, und die Datei ist eine B5, dann gibts da so gewisse Schwierigkeiten. Und wenn die B5 Datei 301 Seiten hat, und das Cover auch, und man ändert endlich die Datei und hat dann 420 Seiten und das Cover immer noch 301....
Dann hat man noch mehr Schwierigkeiten.
Gar viele Mails wanderten hin und her... und nun, Dank Robin Li, Martin Oder und Frank Vollmann...
gibt es ein e-Book und bald ein Print bei Amazon.
Beim durchblättern des Prints ist mir ein Fehler aufgefallen. Mhm.
Einer, auf 420 Seiten.
Und der bleibt jetzt. Nach Monaten korrigieren, Mails und Dateien hin und her...
Hab ich beschlossen... er wird mir verziehen. :-))))))))))))

Habt ganz viel Freude mit der Fortsetzung und vor allem:



 

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Wenn kurz vor dem Ziel aus 19 dann 22 wird

Professionelle Autoren mit Abgabe-Terminen setzten sich an ihren Schreibtisch, und die Welt steht still. Wie machen die das? Keine Ahnung. Wahrscheinlich ist da eine gesunde egozentrik, die mir fehlt. Grgrgrgr.
Also, Buch II ist fertig. Und Robin Li aus Berlin hat mir die formatierten Dateien, die Amazon so haben will, gemailt. Cover für das e-Book? Ready for take off.
Zeit zum hochladen? Fehlanzeige.
Ich muss mir wirklich abgewöhnen, unbedingt die Kamera, die meine Mutter mir zu Weihnachten schenken will, auch maganzfix für sie zu besorgen. Bei meiner liebsten Freundin doch zu ihrem Geburtstag eben da zu sein, und vor allem....
Fehlt das Cover für das Print.
Okay. Wir haben Martin heute Mittag erst die Seitenzahl geschickt. 
Und beschlossen, e-Book und Print in einem Rutsch hochzuladen. Ja aber, kann er das auch bis morgen, so über Nacht?
Im Hintergrund erklingt jetzt diese Fahrstuhlversion von Mozarts kleiner Nachtmusik und dieses haarsträubende ...please hold the line ... please hold the line ... please hold the line ...
Ich bin ja überzeugter Indie Autor, aber momentan grad doch nicht. 
        

Sonntag, 18. Dezember 2016

Rezis (Rezensionen)

Rezis müssen sein. Schon um eine Vorstellung von der Wirkung der Bücher zu bekommen, von Menschen, die viel lesen. Wie sehen sie das, was man mit so viel Herzblut geschrieben hat?
Können sie überhaupt Bilder entwickeln, eintauchen in eine Welt, die ja im Grunde nur kleine schwarze Buchstaben auf Papier ist. Hat man es als Autor vollbracht, dass die Figuren leben?  
Hier ist eine Rezi, die ich sehr objektiv finde.
Und es wundert mich mittlerweile überhaupt nicht mehr :-), dass der Drache DIE Figur ist, die am innigsten geliebt wird. Da müssen die anderen jetzt irgendwie mit zurecht kommen. :-)  

 http://wurm-sucht-buch.blogspot.de/2016/12/rezension-sas-moris-orakel-der-drache.html

Auch wenn ich bei  - kindlich - etwas anderer Meinung bin, und PJ  nicht ein niedlicher, kleiner Drache ist - der ist über 2.10 m. So hat es mich doch berührt, dass Krisi die Figuren interessant fand, und durch die Beschreibungen in die Welt "Nasdhoor" eintauchen konnte. 
Und was ich noch viel schöner finde ist, 
dass sie (freiwillig) unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. 
Ich danke ihr in jedem Fall ganz ganz herzlich für diese Rezi.  

Warum der 6. Dez. eher der 19. ist, oder ja is denn scho Weihnachtszeit?

Soviel dann zu: Und ganz bestimmt habt ihr den 2. Teil des Buches "Sas a Moris Orakel" zum Nikolaus. Weihnachtszeit. Ich liebe sie.
Die Schwertträgerin, sie musste warten ... und warten ... und warten.
Zum einen, weil eben nicht nur maganzfix nur Absätze neu gesetzt worden sind.
Sondern viele Szenen einfach noch schöner ausgeführt und formuliert wurden. Und immer wieder zu Robin Li nach Berlin gingen, zum gegenlesen. Das hat gedauert. Aber wenn schon, denn schon.
Und obwohl ich Weihnachtsfeiern abgesagt habe, ein paar mussten sein.
Und dann die Seminare... die Therapien... Da stand die Schwertträgerin dann im Glaspalast und musste auf den Drachen warten. Und der Drache auf mich... quasi. 
Jede andere freie Sekunde hab ich geschrieben. Ich schörs.
Und jetzt... IST ES FERTIG. 
Und bei Robin Li in Berlin zum formatieren.
Mit ein wenig Glück, habt ihr es nächste Woche :-) 

Kommt doch noch rechtzeitig zu Weihnachten :-)
 

Freitag, 25. November 2016

Indie Author

Amazon gibt sich wirklich viel Mühe mit uns unbekannten Autoren. Ich bekomme immer wieder mal Mails mit Hinweisen und Tipps. Zur Vermarktung. Bemerkenswert fand ich das lange Mail mit den Vorschlägen, meine Bücher zu bewerben. Sehr gut.
Nur leider bezieht sich ALLES auf Bücher in englischer Sprache. 
Aber was mir wirklich gut gefallen hat, war die Bezeichnung "Indie Author".
Hört sich doch viel besser an als Selfpublisher. :-)  Unabhängiger Autor. Sehr gut.
Als Indie Author gebe ich euch jetzt noch einmal den Link zu meinem e-Book.

  https://www.amazon.de/Sas-Moris-Orakel-Angelika-Dirksen-ebook/dp/B01LZORM2P/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1480099398&sr=1-1&keywords=sas+a+moris+orakel+-+der+drache

Autorenexemplare des Taschenbuches könnt ihr mit einer Widmung auch bei mir persönlich bestellen. 
Und ich verspreche euch - auch wenn es wirklich zeitlich sehr schwierig ist - ihr bekommt den 2. Band, "Die Schwertträgerin", noch vor Weihnachten.
Die Drachen haben sich nur entschlossen - noch während ich ein paar Seiten überarbeitet habe - weit heftiger zuzuschlagen als ich dachte. Werden Elisabetha, PJ und Laith sie am Ende doch besiegen?
Hier findet ihr die Antwort, geplant zum 6. Dezember, als Nikolaus Geschenk :-) 

 
 
 
 
 

Dienstag, 15. November 2016

Ein freier Tag, oder der Hauch einer Chance ...

Nach einem Seminar-Wochenende habe ich gerne ein, zwei ruhige Tage. Um zu reflektieren, besonders wenn es ein so schönes Seminar war wie das letzte. Oder um in Ruhe zu entspannen, aufzuräumen, einfach mal nix zu tun.
Und DANN ist mir siedendheiß eingefallen, es besteht noch der Hauch einer Chance, den 2. Band, Die Schwertträgerin, doch noch vor Weihnachten als e-Book fertig zu bekommen.
Wenn, ja wenn, ich mich jetzt maganzfix an den Schreibtisch setzte, und nichts anderes mehr mache.

Außer, mal gründlich darüber nachzudenken, ob das jetzt so richtig ist.
Das wenige Tage vor dem großen Finale alle Personen des Buches mehr oder weniger relaxed  auf einem Mittwinterball mit Gläschen in der Hand den verlorenen Sohn begrüßen. SOLLTE da nicht ein klein wenig Besorgnis über Drachen durchklingen, die auf dem Weg sind, alles zu vernichten? Mhm??

Das bedeutet mindestens 3 Szenen umschreiben und ergänzen. Jo.
Ich reflektier dann mal nächste Woche, und geh sofort da hin:

 

Freitag, 11. November 2016

Alles unter einen (Zeit) Hut, nur wie?






Eigentlich sollte der 2. Teil meines Buches schon längst fertig und bei Amazon als e-Book zur Verfügung stehen. Aber ... Da ist die Familie, da ist das Reiki-Seminar am Wochenende. Und für das Seminar ist alles fix und fertig vorbereitet, ich freue mich unglaublich darauf.
Beim Absätze neu setzen - das Skript hat ein anderes Format- sind mir zig Stellen aufgefallen, die ich anders, viel schöner, formuliert haben wollen würde. Und werde.
Und hier ist eine Leseprobe für euch. :-) Heute Nachmittag fertig geworden.

   


... 
Ganz im Gegensatz zu Laith. Sowie der Drache abgehoben hatte, nichts als leere Luft unter ihm war, und davon jede Menge, der Boden sich weiter und weiter entfernte, begann alles sich vor seinen Augen zu drehen. Er versuchte, gegen eine Übelkeit anzukämpfen, die vermutlich so lange anhalten würde, bis er wieder festen Boden unter den Füßen hatte. Dennoch versuchte er, in dem dicht fallenden Schnee über den Winterquartieren der el Zobeir, ihre Spuren zu entdecken.
   Doch nichts als unberührte Schneefelder, Bäume, die unter der weißen Last kaum zu erkennen waren, und unablässig fallende Flocken, lagen unter ihm. 
   Langsam überflog PJ ihr Winterquartier wieder und wieder, doch auch er konnte keinen einzigen Hinweis auf den Weg zu den Verstecken, zu denen sie gezogen sein mochten, erkennen. Der Drache flog weiter in die Berge hinein, versuchte, zwischen immer dichter fallenden Flocken, Eingänge zu irgendwelchen Höhlen zu erkennen. Nichts. Endlich, als seine Datenspeicher, die die verbliebene Zeit berechneten, die nötig war Berge sicher vor dem Sturm zu überqueren, alarmierende Werte zeigten, sah er einen schwarzen Schatten am Fuß der Berge.
   Der Drache landete und rief: »Das sieht nach dem Eingang zu einer Höhle aus. Sie müssen dort sein. Wenn nicht, sollten wir entweder jetzt so schnell wie möglich über die Berge, oder wir müssen hier bleiben.«
   Unendlich erleichtert, wenigstens für kurze Zeit wieder festen Boden unter den Füßen zu haben,   rutschte Laith vom Rücken des Drachen hinunter und reichte Eilika seine Hand.
   »Warte hier, PJ, wir gehen ein Stück in die Höhle hinein.«
   »Beeile dich, Junge, es bleibt uns nicht viel Zeit übrig, der Wind wird immer stärker.«
   Eilika und Laith folgten einem kalten, gewundenen Gang. Die Felswände an den Seiten wirkten wie glatt geschliffen, flackernde Lichter beleuchteten grauen, von ockerfarbenen Streifen durchzogenen, Stein. Es roch nach verbranntem Holz, die Geräusche vieler Stimmen und ... Tieren? ... vereinigten sich zu einem dunklen, tiefen, sehr lautem Orchester.  
   »Wir haben Glück.« Laith deutete auf Fackeln, die in regelmäßigen Abständen zwischen den Felsen steckten.
   »So eine Höhle ist ein besseres Versteck um sich vor den Drachen zu schützen, als der Haldhyn«, meinte Eilika leise, und sah immer wieder auf die Felsen über sich.
   »Nur sehr viel kälter«, erwiderte Hazim, der den Eingang zur großen Höhle bewachte. Die Anführer selbst sorgten dafür, dass niemand mehr ein leichtsinniges Opfer der Drachen werden konnte.
   Er lehnte sich mit verschränkten Armen an die Felswand. Zum Schutz gegen die Kälte trug er einen Pelzmantel, die Kapuze tief in die Stirn gezogen. Während er seine überraschenden Besucher musterte, schob er sie herunter, zog die Handschuhe aus und schlug den Mantel wie einen Umhang zurück. Besser gesagt, während er Laith musterte. Seine grauen Augen begannen zwar zu glänzen, doch er schien Eilika gar nicht wahrzunehmen.         
   »Willkommen im neuen Winterquartier der el Zobeir, Laith von den el Haldhyn. Wie ich feststelle, hast du es tatsächlich eilig, meine Schuld einzufordern.«
   Kameradschaftlich grinsten sich die Männer an.
   »Hauptsächlich bin ich hier, euch zu warnen«, antwortete Laith und lehnte Hazims Angebot auf einen Platz an seinem Feuer ab. »Wir müssen sofort weiter. Es gibt keine andere Möglichkeit, als die Drachen dort zu besiegen, wo sie leben. Wir werden den Meister des Drachens wecken. Ihr solltet in dieser Höhle bleiben, bis die el Haldhyn euch die Nachricht bringen, dass es gelungen ist.«
   Hazim nickte kurz. »Wir haben schon unsere eigenen Erfahrungen mit den Ungeheuern gemacht. Wir werden auf eure Nachricht warten müssen.«
  Auch Eilika sah nahm ihre Mütze ab und sah an Hazim vorbei neugierig in die große Höhle.
   Nomaden saßen um Feuerstellen, über denen gekocht wurde. Ein würziger Duft vermischte sich mit dem Geruch des brennenden Holzes. Kinder liefen zwischen den bizarren Kalksteinformen hin und her. Im Hintergrund konnte sie die Eingänge zu weiteren Höhlen sehen, aus denen die Geräusche der Tiere zu ihr drangen. Eilika betrachtete alles und jeden sehr eingehend.
   Mit Ausnahme Hazims, der ebenfalls keinerlei Notiz von ihr nahm.
   Laith lächelte in sich hinein. Noch nie waren sich zwei Menschen so bemüht nicht begegnet.
   PJ, der leise zum Eingang geschlichen war, sah vorsichtig um die Ecke. Er hatte Angst, dass die Nomaden ihn für eines der Ungeheuer halten würden und blieb lieber außer Sichtweite. Doch er hatte ein Geschenk für den Nomaden. Der Drache lauschte dem Gespräch der Männer und spürte, dass eine respektvolle Freundschaft die beiden verband. Neugierig hörte er weiter zu.
   »Der zweite Grund meines Besuches, Shishkali, ist natürlich eine kleine Bitte an dich.«
   Hazim nickte betrübt.
   »Die Reise könnte länger dauern als geplant. Meine Kammer im Haldhyn muss also versorgt werden. Ich bitte dich daher, bis die Drachen besiegt sind, ein wenig auf sie zu achten, und dafür zu sorgen, dass sie bewohnbar bleibt.«
   Zornig fuhr Eilika ihn an: »Wie kannst du auch nur daran denken, einen Nomaden in den Haldhyn zu bringen?«
   Hazim, der schon versuchen wollte, mit Laith zu handeln, sah an Eilika vorbei in den Hintergrund der Höhle. Nachdenklich löste er sein Zopfband und schüttelte die vielen geflochtenen Zöpfe, die ihm weit über den Rücken reichten. Eben so groß wie Laith, hatte er die kräftigen Muskeln eines Steppenreiters. Seine Bewegungen verrieten geschmeidige Kraft. Hazims Augen begannen belustigt zu funkeln, im Dämmerlicht der Höhle wirkten sie fast schwarz und geheimnisvoll.
   Ohne dass sie es wollte, starrte Eilika ihn gebannt an.
   Im Gegensatz zu den meisten el Zobeir hatte sich Hazim keinen Bart wachsen lassen, um sein Gesicht vor der Kälte zu schützen, seine vollen, sinnlichen Lippen gaben dem Wort Favoritin eine ganz neue Bedeutung. Dieser Mann würde sich als seine Favoritin nur die besten aller Frauen aussuchen.
   »Wie lange denkst du, el Haldhyn, wird die Kammer ohne Anwesenheit einer Favoritin, von der man es so nicht sagen könnte, sein? Wird sie möglicherweise überprüfen, ob ich achtsam mit deinem Eigentum umgehe?«, fragte er.
   Mit so uninteressierter Stimme, dass PJ sich fragte, wie diese Spezies das machte. In zwei Sätzen schien der Nomade ein ausführliches Gespräch zu verstecken ...
   »Ich vermute, nach dem Schneesturm wird das eine oder andere Gesicht in meine Kammer sehen. Es ist nicht sinnvoll, Frauen in Kämpfe zu verwickeln, und viele Wege führen zum Haldhyn«, erwiderte Laith.
   Der Nomade sah ihn gleichmütig an. Dann nickte er kurz.
   »Nun, eine Schuld ist eine Schuld. Selbstverständlich werde ich sie begleichen. Nur könntest du feststellen, el Haldhyn, dass dir dein Eigentum dann nicht mehr vollständig gehört.«
   Schmunzelnd antwortete Laith: »Ich könnte einen Ritt durch die Ebene, besser noch eines eurer wertvollen Pferde als Ausgleich für den Verlust in Erwägung ziehen.«
   Natürlich, es hätte Hazim bestürzt, wäre diese Frau, die einen Favoriten hatte, ohne Wert gewesen.
   Eilika, die dunkel ahnte, dass zwischen den Worten etwas lag, das sie besser verstehen sollte, sah mit gerunzelten Brauen von Laith zu Hazim.
   Vorsichtig kam eine Kralle hinter den Felsen hervor, die den Nomaden zu sich winkte.
   »Du bist ein Freund meines Freundes, hab ich recht?«
   Hazim sah zu dem Drachen auf.
   »Freund ist ein schwerwiegendes Wort. Doch es könnte sein, dass ich für den Freund eines Drachen, der so viel Verständnis für die wichtigen Dinge im Leben zeigt, große Gefahren auf mich nehmen würde.«
   Die Mori waren nicht die Meister der Umschreibungen, soviel stand fest. PJ nickte beeindruckt.
   »Ich habe für den Freund meines Freundes ein Geschenk«, sagte er stolz. »Eigentlich sind es zwei.«   
   PJ kramte in seiner Tasche herum, dann gab er Hazim eine Rolle.
   »Darauf stehen die Regeln für ein Spiel, welches das Lieblingsspiel meines Freundes Degenhardt war. Übrigens sind die el Haldhyn sich ganz sicher, dass sie die el Zobeir damit besiegen werden.«
   Zufrieden beobachtete PJ, wie die Augen des Nomaden ärgerlich aufblitzten. Dieses Spiel war nur interessant wenn alle die Regeln kannten. Es konnte keinen unerlaubten Vorteil geben. Nicht bei Degenhardts Spiel.
   »Warum hast du das gemacht, Drache?« fuhr Eilika ihn an.
   Der gab keine Antwort und grinste breit. Dann legte er eine Pfote auf die Schulter des Shishkali und flüsterte ihm etwas ins Ohr, bei dem seine Augen groß wurden. Als Hazim verstand, was der Drache ihm da geschenkt hatte, griff er nach einer Pfote und schüttelte sie ohne Pause.
   »Was hast du ihm gesagt?«, fragten Laith und Eilika gleichzeitig.
   Mit einem Hauch Arroganz in der Stimme bemerkte PJ knapp: »Das ist eine private Angelegenheit«, und schob vorsichtig ein Testobjekt der Meister zur Seite,  dessen Minuswerte ständig stiegen.

Mittwoch, 2. November 2016

Genial daneben

Ich bin ja bekennender Selfpublisher. Gerne sogar.
Schreib, schick Passagen an Autorenkollegen, debattiere mit ihnen über Sinn und Nutzen der Szenen, mach auch unglaublich gerne Lesungen - am liebsten mit Kollegen/innen zusammen -  moderiere sie genau so gerne ... Gestalte mit einem sehr talentierten, noch dazu sehr liebenswürdigen Künstler meine Cover ...
Nur technischer Kram wird mir auf ewig fremd bleiben. :-)

Doch dann habe ich dann die innig geliebten Formatierer, Covergestalter und die Ichjagdirsalleshoch Freunde, die mich, wahrhaftig von mir bewundert, toll unterstützen. Manchmal mit genialen Tricks - weils schnell gehen soll - und da liegt manchmal etwas genial daneben.

Wie das Buch-Cover für create space. Sollte natürlich genauso schön hell und eben ... ja so schön halt wie das e-Book Cover sein. Ist ja das Gleiche. 
Außer ...
Der Cover Designer ist sich nicht GANZ sicher, ob die errechnete cm-Angabe für den Buchrücken stimmt. Nicht ganz. Nicht hunderprozentig.
Und löst das Problem, indem er A) einen schwarzen Rahmen um das Cover legt, und B) das Cover an sich abdunkelt, damit es besser zum Gesamteindruck passt. Weil dann die Druckerei Spielraum hat. Lieb gemeint.
Ich war ja die, die da gedrängelt und gequengelt hat ... machsdochbittesofortundjetztundgleich.

Kann man sich jetzt aber NICHT mehr bei Amazon ansehen, die "Halloween-Nachtausgabe" des Covers, ist schon alles wieder auf "Tagausgabe" geändert.  


 
 

Sonntag, 30. Oktober 2016

Leseprobe

Wenn man anfängt, ein Buch zu überarbeiten, nur maganzfix formatieren quasi, damit es von Amazon als e-Book oder Print angenommen wird, liest man ja zwangsläufig wieder selbst rein. Und dann kommen so Gedanken wie ... Hab ich das wirklich SO geschrieben? - Geht gar nicht ... da fehlt doch noch ...
Diese Leseprobe soll euch zum einen Freude bereiten - zum anderen sagt sie jetzt etwas mehr über die Noamden aus :-)

Noch 80 Seiten überarbeiten, und DAS hier folgt auf den  Pfoten des Drachen  :-)

  Und hier ist die Leseprobe:


 

Wenige Tage später waren, zum ersten Mal in der Geschichte der Ebene, die acht Anführer der Nomaden in der Versammlungshalle des Haldhyn. Sie hatten zuerst nicht glauben wollen, was Laith berichtete, doch der Drache, der auch jetzt noch immer wieder mit achtsamen Blicken bedacht wurde, hatte seine unglaubliche Geschichte bestärkt. So waren sie der Einladung gefolgt.
   In ihre besten, mit Stickereien und Fell verzierten Lederjacken gekleidet, saßen sie auf den Korksitzen, die Waffen griffbereit an der Hüfte. Man sah ihnen an, dass sie sich ausgesprochen unwohl fühlten. Nachdem etliche Stunden verrannen, in denen die sie ihren Mut und ihre Kampfbereitschaft priesen, und im Kampf gegen Drachen anscheinend eine vergnügliche Winterunterhaltung sahen, hatte Zach genug von ihrem Geschwätz. Der Sturm ließ immer mehr nach, die Zeit drängte.
   Niemand war bis jetzt auf eine Idee gekommen, die den Haldhyn vor den Drachen schützen würde. Er flüsterte PJ eine Frage ins Ohr.
   Der Drache, der seinen Kopf weit senken musste, grinste breit: »Yo man, kein Problem.«
   »Komm mit, Pidschäi, und ihr folgt uns. Alle.« Zach griff nach ein paar Harzbrocken.
   Ein eisiger Wind wehte durch den Baum, als sich die Menschen vor der Kammer versammelten.    
   »Nomaden, niemand stellt euren Mut in Frage. Ihr macht euch nur eine falsche Vorstellung von den anderen Drachen. Sie werden nicht kommen und fragen: Eine kleine Wette gefällig? Sie sind nicht so freundlich wie dieser hier. Die anderen Drachen werden gar nichts fragen. Aber das hier tun.«
   Er nickte PJ zu, und als die Augen des Drachen in einer Farbe zu glühen begannen, die den Schnee auf den Ästen in einem unheimlichen Rot aufleuchten ließ, wurde es gespenstisch still.
   Zach warf das Harz in die Luft. Ohne dass man erkennen konnte, was der Drache anderes machte, als den Brocken mit seinen glutroten Augen zu verfolgen, zerplatzte der nach einem kurzen Aufflammen zu einem Regen aus kleinen schwarzen Flocken.
   »Auf diese Weise werden sie alles töten, das sich voller Leben bewegt.«
   Hazim, der wie Laith, den Gesprächen sehr aufmerksam gefolgt war, trat zu ihm.
   »Dieser Baum ist seltsam. Die Wege der Äste sind breiter als unsere größten Zelte. Doch ich kann einfach nicht vergessen, dass ich sehr hoch oben stehe.«
   »Auch ich bevorzuge die Erde unter meinen Füßen«, erwiderte Laith und dachte daran, dass er den Baum und Eilika verlassen würde. »Möglicherweise wird bald die Zeit kommen, meine Schuld einzufordern.«
   Bedächtig nickte der Shishkali. »Ich dachte mir schon, dass es nicht mehr lange dauern wird.«
   »Es könnte sein, dass du nicht sofort verstehst, was ich damit bezwecke. Doch du weißt, dass du es tun musst?«
 »Wenn ich den Sinn darin gar nicht sehen kann, wie lange denkst du, el Haldhyn, sollte ich danach suchen?«
   Laith stutzte. »Sag das noch einmal.«
   Hazim runzelte die Brauen und strich seine Zöpfe, die der Wind ihm ins Gesicht wehte, zur Seite.    
   »Wie lange muss ich nach einem Sinn suchen, wenn ich ihn nicht sehen kann?«
   Laith schlug ihm auf die Schulter und rief: »Du hast unsere Lösung soeben gefunden, Shishkali.«
   Die Männer sahen ihn verdutzt an.
   »Wie lange, PJ, würden die Drachen in der Ebene suchen, wenn sie überhaupt nichts fänden?«
   »Mhm, es dauert ein oder zwei Tage sie zu überfliegen. Finden sie nichts, würden sie noch einmal alles überprüfen. Um ganz sicher zu gehen. Kommen keine Schneestürme, werden sie die Berge überqueren und hinter ihnen weiter suchen. Kommen welche, verschwinden sie in die Eisfelder, um abzuwarten.« PJ zählte die Tage an den Pfoten ab. »Vier bis sechs Tage, denke ich.«
   Dann erstarrte der Drache und seine Augenwülste zogen sich zusammen.
   »Mensch Junge, gib mir fünf, du hast es!« Er hielt ihm die Pfote hin, Laith schlug ein.
   »Wenn ich erst verstehe, wovon ihr redet, bin ich gerne bereit, dir ebenfalls fünf zu geben. Verratet mir nur, wovon«, sagte Sorkas und hielt PJ die Hand hin. Der Drache schlug mit seiner Pfote darauf und grinste so breit, dass die Nomaden schaudernd seine scharfen Zähne betrachten konnten.
   »Der Junge hier hat euer Problem gelöst. Fragt sich nur noch, wie man es umsetzen kann.«
   Dann watschelte er zu Zach und sagte: »Hol deine Leute, und von dem Getränk, das schäumt.«
   PJ el Haldhyn, der Drache mit Identität, schlug dem Ersten der Ältesten erleichtert auf die Schulter. »Doch sowie diese verdammten Roboter wieder verschwunden sind, fliege ich zur Insel und der Junge wird! mich begleiten!!«
   »PJ«, erwiderte Laith, »du sagtest, sie würden über die Berge fliegen. Dahinter liegt Baa Wheel. Bevor wir deinen Boss wecken können, muss ich mein Volk warnen.«
   Der Drache verdrehte seine Augen und knurrte.
   Zena und Sorkas sahen sich an. »Ich habe es gesagt!«, meinte Zena.
   »Da wir alles über den Prinzen Laith el Haldhyn erfahren haben, würde es mich wundern, wenn er die Verantwortung nicht erkannt hätte. Immer zuerst der Baum. Doch wenn es hinter den Bergen wirklich so viele Menschen gibt, wie er behauptet, ist er auch ihnen verpflichtet«, erwiderte Zach und ging zurück in den Versammlungsraum.

   Nachdem die el Zobeir nun eine ungefähre Vorstellung von dem hatten, was sie erwarten würde, berieten sich die Anführer leise. Ein el Haldhyn, der vor einer Gefahr warnte, war eine Sache, (die man in etwa so werten konnte wie das Gejammer der Frauen bei einem Gewittersturm), Drachen, die mit glutroten Augen bereit waren, womöglich Zelte in Brand zu setzten, eine ganz andere. Da ein solches Problem nicht mit einer mutigen Tat allein zu lösen war, mochte es interessant sein, (bevor der Rat der Mütter einige tapfere Helden auserwählen konnte, sich den Drachen persönlich zu stellen), was denn die el Haldhyn, oder der Drache selbst, schließlich war er ja deren Gast, vorschlagen ... mussten.
   Genau. Mussten.  
Gemeinsam warteten sie auf die el Haldhyn, die langsam den Versammlungsraum füllten. Flüsternd deuteten sie auf den Drachen, der wie ein grüner Berg den Platz zwischen zwei Feuerstellen ausfüllte.    
   Ein Drache und Nomaden im Haldhyn?


Samstag, 29. Oktober 2016

link

Jetzt frag ich mich doch. warum der Link nicht funktioniert....

https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_c_1_31?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=sas+a+moris+orakel+-+der+drache&sprefix=sas+a+moris+orakel+-+der+drache%2Caps%2C643&crid=1Q8ZNGSK3F39K&rh=i%3Aaps%2Ck%3Asas+a+moris+orakel+-+der+drache

So?

Selfpublisher

Als Selfpublisher hat man es ja in vieler Hinsicht nicht einfach.
Vor allem dann nicht, wenn man unglaublich talentierte Menschen hat, die einem helfen.
Da ist mein e-book unter diesem link online bei Amazon zu bekommen, und zwar mit einem wunderschönen Cover...

https://www.amazon.de/Sas-Moris-Orakel-Angelika-Dirksen-ebook/dp/B01LZORM2P/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1477764865&sr=1-1&keywords=sas+a+moris+orakel+-+der+drache

Und der dazugehörige Amazon-Buchversand möchte maganzfix beim Print Platz für den Barcode auf der Rückseite haben.
Covergestalter angetexted, und der, sehr hilfsbereit, legt einen schwarzen Rahmen um das Cover, falls create space auch den Buchrücken nicht richtig berechnen kann.
Jo.
Das Ergebnis war ein Cover, das nun, sehr sehr dunkel, nicht mal im Ansatz zeigt, wie schön es ist.
Momentan basteln wir daran, den Fehler zu beheben.

Ich freu mich einfach nur unglaublich, dass unsere Lesung,
diese:
ein so großer Erfolg war.
Auch wenn die Bücher, die bestellt wurden, nun warten müssen, bis create space dass überabeitete Cover gespeichert hat.
Wenns denn funktioniert.

Teil 2, Die Schwertträgerin ist bald fertig.
Und ich auch :-) 

  


Mittwoch, 5. Oktober 2016

Das Buch !

Hier ist er also, der Link zum 1. Teil der neuen Fassung.
Sas a Moris Orakel - Der Drache

https://www.amazon.de/Sas-Moris-Orakel-Angelika-Dirksen-ebook/dp/B01LZORM2P/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1475675498&sr=8-1&keywords=sas+a+moris+orakel+-+der+drache

Und weil das Cover an sich so schön ist, hier ist es für euch:





Ich wünsche euch viel Freude beim anlesen, und freu mich natürlich auf die Bewertungen von allen, die den Drachen kennen lernen wollen, oder auch schon kennen gelernt haben.
 

Hallo ihr Lieben

Eigentlich unglaublich, dass fast ein Jahr seit meinem letzten Post vergangen ist.
Das hatte natürlich viele Gründe.
Manchmal steht meine Arbeit als heilkundliche Therapeutin und Reiki-Lehrerin im Vordergrund. Oder die Familie. Oder ... oder... oder ...
Zwischenzeitlich hat es auch unüberbrückbare Differenzen mit der Autorenrunde gegeben. Die ich nur in Maßen bedauere. :-))))) Immerhin ist mir die Freundschaft der beiden Mädels, die ich sehr mochte, geblieben.
Der andere Grund war - ich habe meinen Roman neu heraus gebracht, und dabei einige Dinge geändert. Nicht in der Geschichte an sich, aber vom Layout des Buches her. Ich wollte eine größere Schrift, ein ganz anderes Cover, und einen anders aufgebauten Prolog.
Und all das ist gelungen. Was mich mit riesengroßer Freude erfüllt.
An dieser Stelle muss ich Martin Oder aus Berlin ganz besonders danken, denn er war der Künstler, der ein Cover gestaltet hat, dass keinen meiner Wünsche offen ließ. Keinen.
Und auch bei Frank Vollmann, der mich unglaublich beim hochladen des Buches unterstützt hat.
Ohne ihn hätte ich da nix erreicht. Gar nix. Also, Danke Frank.
Und so ... ist das Buch zunächst einmal als e-Book erhältlich. Bekommt ihr gleich, den Link.

Was jedoch auch bedeutet - da ich das Buch diesmal in zwei Teilen veröffentlichen will - das nun einiges an Arbeit für Teil 2 auf mich zukommt. Aber ein fantastisches Cover für Teil 2 existiert schon.

Und jetzt bekommt ihr gleich den Link für Teil 1
Sas a Moris Orakel - Der Drache