Montag, 23. Januar 2017

Wunsch-(Bild)Punsch

Die Atoren, die mit mir zusammen die nächste Lesung gestalten werden, hab ich ja schon vorgestellt.
Besser gesagt, die Fotos, die sie mir geschickt haben. Ich schreibe euch später mehr von ihnen.
Heute geht es erstmal um das Plakat.
Wir haben ja den unglaublich begabten Martin Oder, der selbst dann die Nerven behält, und DAS:


zustande bringt, wenn er DAS:

von mir geschickt bekommt.
Da hat er einen schönen Wunschpunsch gebraut. :-)
Mehr über die Lesung und die Autoren erfahrt ihr bald. 

Mittwoch, 18. Januar 2017

Leben eben - oder: Ja sicher gibts ein Plakat zur Lesung

Prioritäten. <- Zauberwort.
Man konzentriert sich auf das Wesentliche. Wesentlich sind meine Patienten.  Oder die Seminarteilnehmer. Ich bin ja leidenschftliche Reiki-Lehrerin. Aber auch leidenschaftliche Großmutter. Und Autorin. Momentan arbeite ich in jeder freien Minute an einer Anthologie, zusammen mit der zaubhaften Robin Li.
Nun. 
Und wir werden - zusammen mit zwei fantastischen Fantasy-Autoren-Kollegen - wieder eine Lesung gestalten. Am 10. März, in unserer  - ebenfalls geliebten - Fünte.
Und ein schönes Plakat macht man nicht einfach so. Das ist ein kreativer Prozess ...
Von dem aktuell nur ich weiß, wohin er führt. :-)))))) 
Zusammen an Zutaten hab ich bis jetzt das Ausgangsfoto und Fotos von den Autoren. 
Meins noch nicht. Das wird meine Tochter machen, wenn sie eines der Enkelkinder anliefert, damit wir einen schönen Nachmittag zusammen haben. 
Bisher hab ich folgendes:
Darin eingefügt werden:
Und ich natürlich.
Da könnt ihr dann wirklich gespannt sein, was das als Ganzes wird.
Super schön natürlich - ich halte euch informiert.
 
 
 

Dienstag, 10. Januar 2017

Schlumpfblau - Und das ist KEIN Buchtitel.

Dies ist eine aktuelle Warnung an alle Autorinnen, die auch Enkelkinder haben.
Solltet ihr in ein Einkaufszentrum müssen, weil ihr die Kids zu Gast habt, weil eure Töchter in den Dolomiten Skifahren - kauft kein schlumpfblaues Eis für sie.
Egal, ob der Notstand eingetreten ist. Der da heißt: Weder "Thomas Lok sucht den Weihnachtsbaum", noch "Findus und der Kampf gegen Caruso", lassen sich auf dem uralten DVD Player abspielen.
Kauft einen neuen DVD Player keinesfalls in einem Centro, in dem eine italienische Eisdiele mit schlumpfblauem Eis ist.
Nach kurzer Zeit sind sowohl Kind, als Kleidung, auch Schlumpfblau.

Und all die Dateien, an denen ihr arbeiten wolltet, wenn das Kind - frisch überarbeitet - schläft...
leitet ihr dann weiter. Auch zum übearbeiten. In dem Fall an:

http://www.regirama.de/?page_id=294 

Aber ich hab hier für euch eine - unbearbeitete - Datei als Vorausschau. :-)
Ist auch Eis, auch schlumpfblau, eigentlich :-))))))

Schon mal eine Kurzgeschichte aus unserer Anthologie, die bald veröffentlicht wird.

Vernichtet, versunken, niemals vergessen 
 

Station Dome Concordia, 123° östl. Länge, 75°06´ südl. Breite

Klar und kalt. Sehr kalt. Der eisüberzogene Boden spiegelte das intensive Blau des Himmels über der Arktis. In dieser Welt, die dem Eis der Gletscher zu gehören schien, wirkten die roten Gebäude des Projektes Dome C wie ein Sakrileg. Auch wenn sie sich gegen den Wind und die Kälte in den Boden zu ducken schienen. Wissenschaftsteams aus zehn Ländern forschten hier.

Ein Teil davon stand um einen zerbrochenen Bohrkern aus Eis, und betrachtete etwas, das wie ein zerknülltes Papier wirkte.
„Wenn ich nicht wüsste, dass wir bei - 800.000 Jahren liegen, würde ich fragen: Wer war das? Wer hat den Mist hier ins Eis geschmissen?“
„- 800.000 ? Genau dann würde ich das wissen wollen. Das sieht nicht nach einem kleinen Steinchen aus, sondern nach...“ 


Genau genommen stellte keiner der Wissenschaftler irgendeine Prognose auf, was es denn sein könnte. Aber es war da. Was immer es auch war. 

Achthunderttausend Jahre zuvor eingeschlossen im Eis.
„Ein Blatt von einem Baum, einer Pflanze?“
„Möglich ist da alles, zeig mal.“

Geglättet und eingescannt gab der Bildschirm eine Art Folie mit unbekannten Symbolen wieder. Für etwa 20 Sekunden. Dann wurde der Monitor dunkel, und der Computer begann zu arbeiten. Allen nervösen und hektischen Versuchen des Computerspezialisten zum Trotz blieb er dunkel. 

Sechzig Minuten später war der Spuk vorbei.
Im Monitor war wieder das Bild der Folie zu sehen. Mit den Symbolen. Und der Übersetzung.

„Wir, die wir am Rande des Eises stehen, sahen den Untergang unserer Welt.
Wir bekennen uns schuldig. Denn wir, die Wissenden, die die Katastrophe hätten verhindern können, haben es nicht getan.
Wir wussten immer, dass wir zu wenige waren, um die Energien der Erde zu kontrollieren.
Doch gab uns der Erfolg nicht Recht? Bis die Energien stärker waren als wir.
Als wir endlich bereit waren, unser Wissen und unsere Macht zu teilen, war es zu spät.
Wir erlebten die Zerstörung der gläsernen Türme. Als sich das Eis darüber schloss, versanken das Wissen, die Kunst, unermessliche Schätze. Das Leben.
Unserer Kinder, die unsere Hoffnung waren.
Unserer Frauen, die wir liebten.
Menschen, die unsere Freunde waren.
Wir sahen all jene, die uns unendlich viel bedeuteten, sterben.
Vernichtet, versunken, niemals vergessen.
Und dies wird unsere Sühne sein. Das Wissen weiterzugeben bis ans Ende der Zeit.
Ein jeder für sich. Zum Wohle all derer, die wir verachteten. Nie willkommen hießen.
Die überlebten, weil sie nicht gefährdet waren. Denn sie hatten kein Wissen um die Macht. 
So werden wir in See stechen. Ein jeder in einem Boot. Ein jedes in eine andere Richtung.
Bis ans Ende der Zeit.“

„Schick das an DML, und Fax es zusätzlich, falls das Ding wieder verrückt spielt.“

Station Kohnen, Königin Maud Land
DML (Dronning Maud Land) 00°04´östl. Länge, 75°00´südl. Breite

Fax an Dome C:

„Sie haben ihr Ziel nie erreicht. Kamerasequenzen gemailt unter: Gletscherspalte. Seht euch DAS an.“

Die Bilder zeigten einen gezackten Riss im Gletscher. Eine Kamera, die an den Geräten der Eiskernbohrungen befestigt, verwackelte Aufnahmen der Eisschichten wiedergab, bis das Bild plötzlich klar und ruhig wurde.
Der kleine Scheinwerfer leuchtete ein gespenstisches Bild aus.
In glasklarem Eis waren Fragmente? Trümmer? Teile zu erkennen, die dort nicht sein konnten. In dreitausend Metern Tiefe, eingeschlossen im Eis, waren die zerstörten Überreste einiger Schiffe? zu erkennen. Und Lebewesen. In Gewändern, die noch im Eis wie bläuliche Wolken um sie zu schweben schienen. Lebewesen die noch nicht einmal im Ansatz menschenähnlich waren. Und doch umfassten sie Folien oder Geräte.


24.02.2009 00.30.00 Uhr

Weltweiter Ausfall aller Computersysteme. Dauer: 15 Sekunden.

24.02.2009 00.30.15 Uhr

Weltweite Monitornachricht in jedem Computer:

„Nach dem Stand der vorgefundenen Technik ergaben sich folgende Probleme:

  Energiereserven: Bedenklich.
                              Lösungsansatz: Spaltung der Cellulose in Zuckermoleküle.
                              Ressourcen: Pflanzen.
  Überbevölkerung: Bedenklich....“


Station Dome Concordia, 123° östl. Länge, 75°06´südl. Breite

Fax an DML:  „Haben sie nicht?“


 

Samstag, 7. Januar 2017

Rezensionen, gut, oder nich gut...

Seminar-Wochenende.
Und ein wirklich schöner erster Tag. Ich freue mich schon sehr auf Morgen. 
Reiki-Seminare liebe ich ohnehin, und dieses ganz besonders.
Und wenn man dann zum Abschalten die Mails durchsieht - findet man eine Rezension für das zweite wichtige Projekt. Sein, oder besser mein, eigenes Buch. Teil II.
Hier ist sie:


http://wurm-sucht-buch.blogspot.de/2017/01/rezension-sas-moris-orakel-die.html

Also ... Elisabetha steht nicht in einer Hütte. Sondern in einer Ruine.
Mit dem "kindlich" bin ich nicht wirklich einverstanden, ABER...
Es ist ein großes Kompliment, dass Krisi sich mit den Protagonisten "zu Hause" fühlt. All meine Personen haben also die eigene Persönlichkeit, die ich ihnen geben wollte.
Und, und das gefällt mir besonders, sie hat sich fast ohne ihren Willen hineingezogen gefühlt in meine kreierte Welt. Mit den Protagonisten all die Rätsel gelöst, und findet mein Buch spannend für nahezu jedes Alter.

Darin steckte richtig viel Arbeit. Und sie ist gelungen. Die Quadratur des Kreises: Für jedes Alter...  Also ab an Teil III. :-))))))

 

Sonntag, 1. Januar 2017

Cover

Und direkt hinterher, damit ihr ein bisschen neugierig werdet, und euch, wie ich mich selbst, auf Buch III freut. (Also ich freu mich darauf, den Rest zu schreiben. Auf das Überarbeiten nur sehr sehr begrenzt, denn das ist immer richtig Arbeit)... Direkt nach den Neujahrsgrüßen also hier...
Cover für Buch III:

Hab ich heute Morgen frisch von Martin Oder bekommen.
Ich liebe meinen Cover Designer. 
Falls ihr mal ein Cover benötigt:
www.lhugion.de 
 


 

Happy new year

Also das Jahr 2016, das war ein Jahr, das so unglaublich vielfältig war, dass ich es mit Dankbarkeit verabschiede. In der Hoffnung, dass es etwas ruhiger wird :-)
Wobei... Buch III liegt an. Eine Anthologie liegt an. Theaterproben fangen wieder an. Direkt an am 1. und 2. Wochenende im Januar sind Reiki-Seminare...
Nichtsdestotrotz.... Und von ganzem Herzen: