Der Prolog

 Von Anfang an gab es Probleme bei den Lesern mit dem Prolog. Mittlerweile hab ich mit mir selbst einen Kompromiss geschlossen. :-) Ich habe ihn geändert, entkernt quasi. Und in zwei Teile aufgeteilt.  Sie stehen nun als Einleitung vor Kapitel 1 und 2. 
ABER natürlich ist mein geliebter Ursprungsprolog nicht komplett eliminiert worden. Nee nee, er steht jetzt am Ende der Geschichte, also in Band II aozusagen als Anhang zur Verfügung. Und ich hoffe, ich bekomme etliche Mails von Lesern die ihn verstehen :-) :-) :-)  
Hier ist für euch, einfach als Geschenk zum Jahresausklang - der Neue.  



Wie alles begann ...

   »Wächter, Eingabe: Folge mir!«
   Sie stand vor den Fenstern ihres Marmorpalastes auf der höchsten Stelle einer kleinen Insel. Palast wie auch Insel ihre eigenen, kunstvollen Kreationen. Der Wind, der über das Meer wehte, teilte den Frühnebel wie einen Vorhang und enthüllte die zarten Farben des Sonnenaufgangs.
   Der letzte Morgen auf einer von ihr geschaffen und gestalteten Welt ...
   Zehntausend Jahre später würde sie feststellen, dass dieser Gedanke ein Irrtum gewesen war. In diesem Moment aber weiteten sich ihre wunderschönen Augen lediglich, um die ganze Herrlichkeit des Augenblicks festzuhalten.  
   Hätten die Menschen, ebenfalls erschaffen von ihr selbst und ihrem männlichen Gegenstück, sie jemals erblickt, wären Legenden entstanden. Legenden über eine Frau, schön wie eine Göttin.
   Natürlich war sie beides.
   Nach den Gesetzen dieses Universums hatte sie die Macht einer Göttin und trug alle Versionen ihrer selbst in sich. Was ihrer Stimme den Eindruck eines tausendfachen Echos gab.
   Und sie war schön.
   Große, violette Augen blickten auf den Wächter. Um ihre langen, glänzend schwarzen Haare spannte sich ein Reifen mit eingelassenen Kristallen, von denen jeder eine bestimmte Funktion erfüllte.
   Während sie mit ihrem Wächter, auch eines der von ihr kreierten Geschöpfe, zu seiner Höhle wanderte, wehte der Wind einen Hauch von transparenten Tüchern um ihre perfekte Gestalt. Sie wurden vor der Brust von einem Kristall zusammen gehalten, der einzigartig war.
   Der Kristall stammte so wenig aus diesem Universum wie sie selbst, er umgab sie mit einem unzerstörbaren Schild. Nur wenn sie sich bewegte, wurde das Licht an den Konturen eines Schutzes gebrochen, der ebenfalls nicht von dieser Welt war.
   Sie wanderte durch einen Wald, dessen Wachsen sie lange Jahre verfolgt hatte, fasziniert, und nun mit einem Hauch von Bedauern über den Abschied.
   In der Höhle des Wächters angekommen überprüfte sie noch einmal alle Geräte, die ihr Geschöpf benötigen würde. Denn sie würde sich auf eine Suche begeben.
   Unglücklicherweise war der Rückweg in ihre eigentliche Heimat, ihr eigenes Universum, nicht so einfach wie gedacht. Sie und ihr männliches Gegenstück wussten einfach nicht mehr, wie es zu erreichen war. Was sie in diesem Moment auch nicht wusste, war, dass sie – viele tausend Jahre später – geweckt werden würde. Ihren Menschen direkt begegnen musste. Und das diese Begegnung auch für sie selbst aus einem Ende einen neuen Anfang formen würde.
   Sie wandte sich dem Wächter zu.
   »Vom jetzigen Moment an, in genau 9950 Zyklen, wirst du die Entwicklung unserer Welt überprüfen. Du wirst dazu eine Verbindung zu dieser Welt herstellen.«
   Die Augen des Geschöpfes folgten ihrer Hand, die auf eine Stelle im Monitor deutete.
   »Sie nennt sich Erde. Die eingegebene Verbindung wird dich mit dem Zentralrechner ihrer größten Bibliothek verbinden.« Nachdenklich sah sie auf den Monitor. »Wir haben beschlossen, dass dies ist die Quelle mit den meisten Informationen ist.« Sie reichte dem Geschöpf eine Handvoll Kristallstäbe.
   »Anweisung Eins: Wenn du die Verbindung hergestellt hast, sollten beide Welten einen ähnlichen Entwicklungsstand haben. Überprüfe dies. Allerdings sollte es hier friedlicher sein.« In ihren Stimmen lag ein Hauch Arroganz.       
   Die Enlighter, denn das war der Name, den sie und ihr männlicher Anteil sich selbst gegeben hatten, legte sich auf eine Marmorplattform. Sie wusste, dass »Er«, der in einem von ihm geschaffenen Seengebiet in einem Schloss aus Glas lebte, ihr bald folgen würde.     
   »Anweisung Zwei: Bewache unseren Schlaf. Achte darauf, dass diese Insel weiterhin durch Strömungen und Winde unerreichbar bleibt. Anweisungen gespeichert?«
   Die Echos ihrer Stimmen füllten die Höhle.
   Zehntausend Jahre später würde der Wächter 4/001 mit folgenden Worten antworten: »Yo, man!« ... Zu diesem Zeitpunkt erwiderte er nur: »Anweisung Nr. Eins und Zwei gespeichert.«
   Zufrieden nickte sie.
   »Anweisung Drei: Sowie wir auf der Plattform ruhen, verschließe die Kuppel. Achte auf den Laserreflektor, dieser Gegenstand sieht aus wie ein Schwert. Unter ungünstigen Bedingungen könnten wir ihn benötigen. Sei vorsichtig damit, er ist auf unsere Schwingungen fixiert.«
   Der Wächter kannte zwar den Begriff »Schwert« nicht, doch er kannte die Waffe. Das Bild und die Konstruktionspläne waren in seinen Datenspeichern. Er kannte auch den Begriff »Drache« noch nicht. Obwohl er wie einer aussah.     
   Während er die Kristallstäbe in die dafür vorgesehenen Öffnungen schob, fügte sie hinzu: »4/001, sollte das Experiment gefährdet sein, wirst du uns wecken. Hast du das verstanden?«
   »Anweisungen gespeichert«, wiederholte er.
   Dann schloss der Wächter die Glaskuppel und blieb eine Weile vor den Farbenspielen der Kristalle stehen. Schwert?? Er sah sich suchend um. Durchforschte die Höhle sowie die unteren Räume. Das Labor und geheimnisvolle Maschinen blitzten im Licht der Lampen auf. Die Behälter, in denen Rohstoffe für die Aufzeichnungsscheiben und Satelliten waren, füllten einen ganzen Raum. Doch kein schwertähnlicher Gegenstand war dort zu finden. Auch in noch tiefer gelegenen Räumen, in denen Maschinen summten, die für Strömungen und heftige Stürme um die Insel sorgten, fand er nichts.
   Die Anweisung war: Bewache einen Gegenstand, der aussieht wie ein Schwert?
   Etwas das nicht vorhanden war, konnte er nicht bewachen ...




Damit ihr wisst, wie die Welt Nasdhoor, die ich eigens für den Drachen kreiert habe, entstanden ist - habt ihr hier den Prolog:



Das Between. Grenzenlose Weite zwischen Universen, Zeiten und Realitäten. Darin ein Bewusstsein, das Viele in Einem war. Es nannte sich „Enlighter“. In zeitlosen Ewigkeiten sammelte es Wissen und seine Macht wurde nahezu unermesslich.
Wider Erwarten entdeckten die Enlighter auf ihren Gedankenreisen ein Universum mit den Grenzen von Raum und Zeit. Aus dem Between heraus beobachteten sie, ihre Neugier wuchs. Aus einem Energienebel wurde eine Plattform für Leben?

Schwerfällig durchzogen unförmige Körper eine Umgebung, die an das JETZT gebunden war. Entwickelten sich, wie auch der Planet sich entwickelte. Dichte Wälder überzogen eine blaue Perle vor einem samtschwarzen Universum.
Der Aufprall eines Kometen, ein leuchtendes Schauspiel vor dem dunklen Hintergrund des Alls, der den kleinen Planeten mit Nebel und Staub überzog, bereitete all dem ein Ende. Gelangweilt wandten die Enlighter sich ab.

Doch die schwerfälligen Wesen, die in einer einzigen großen Katastrophe vernichtet wurden, waren nicht das Ende allen Lebens. Anderes trat an ihre Stelle. Kleiner, im schnelleren Wechsel der Generationen, entfaltete sich diese Lebensform auf überraschende Weise.Sie lernte, formte ihre Umgebung und gab sich den Namen: Mensch.

Die Enlighter sahen überrascht dieser neuen Entwicklung zu.
Sowie die Menschen die Rohstoffe ihrer Welt nutzen konnten, begannen sie, sich selbst damit zu vernichten? Entsetzt fanden die Enlighter das Konzept fehlerhaft. Der Wunsch entstand, zu erschaffen. Dieser Spezies eine Umgebung zu gestalten, in der eine friedlichere Entwicklung möglich sein würde.
Zögernd zuerst, doch einmal erwacht immer drängender, wurde der Gedanke erwogen, dieses Universum selbst zu erleben. Die Enlighter berieten.

Als der Entschluss endlich gefasst war, hatten die Menschen das Sonnensystem, in dem sie lebten, mit all seinen Monden bereits besiedelt. Ihre Fortschritte, das Universum, das sie umgab, zu enträtseln, waren beachtlich. Ihr Drang zu zerstören ebenfalls.
So wurde aus dem Plan der Enlighter Wirklichkeit. In eine weit entfernte Vergangenheit brachten sie einen der Monde des äußersten Planeten und mit ihm die Menschen darauf.
Sie schliefen in den zeitlosen Feldern der Kristalle, eingefroren in schwebendes Träumen.

Und die Enlighter erschufen SICH.
Gemäß den Polaritäten, die sie vorgefunden hatten, als eine männliche und eine weibliche Verkörperung. Doch sie waren jeweils viele in sich selbst. In Körpern, so unzerstörbar und ewig wie ihre ursprüngliche Heimat, standen sie auf dem kleinen Mond und vergaßen sich im Anblick der Sterne. Erschaffen!

Gemeinsam entwickelten sie die vorgefundene Technik weiter und studierten die Aufzeichnungen der Menschen in den Computern, fasziniert von ihren Legenden. Dann waren sie bereit zu gestalten. Sie schufen das Meer. Endlose Zeiten standen sie vor den sich brechenden Wellen, lauschten ihrem Gesang.

Die männliche Polarität entwarf eine Kette von Seen. In der Mitte des größten entstand ein Schloss aus Glas. Durch die Fenster beobachtete er vorbeiziehende Wolken und glitzernde Wasserflächen.
Die weibliche Polarität schuf die Insel, verwandelte sie in einen Garten Eden. Wälder, durchzogen von Teichen, und überall das Wunder der Entfaltung. Aus unscheinbaren Samen wurden Blüten.
Auf der höchsten Stelle der Insel lag ihr Schloss aus Marmor, oft blickte sie durch die Kronen der Bäume auf ihr Meer. Dieses Paradies musste den Menschen unzugänglich bleiben, so umgab sie die Insel mit starken Strömungen und einem Gürtel heftiger Winde.

Gemeinsam errichteten die Enlighter Reiseplattformen, um jedes Gebiet des Mondes, aus dem langsam ein Planet wurde, ohne Mühe zu erreichen.
Sie begannen, die zukünftige Heimat der Menschen zu  gestalten. Inseln wuchsen aus dem Meer und schimmerten wie Perlen auf blauem Samt. Flüsse durchzogen das Land vor der gewaltigen Bergkette, die es von der Ebene trennte. In der Ebene wuchs in Hunderten von Jahren der Baum und seine Äste berührten den Himmel.
Sie studierten die Menschen, enträtselten ihre Erbeigenschaften und veränderten sie. Die nächsten Generationen würden weniger aggressiv sein.

Endlich gab es nur noch ein Letztes zu tun. Das Entfernen jedweder Technik. Nichts blieb als die Menschen, ihre Erinnerungen, sowie dieser Planet voller Schönheit, der sie umgab.
In den Monitoren überwachten die Enlighter ihr Experiment. Sie waren zufrieden. Alles entwickelte sich wie vorhergesehen. Und es wurde langweilig. Die Körper welche sie begrenzten, lästig.
Doch als die Enlighter bereit waren nach Hause zu gehen, stellten sie fest, dass sie den Weg zurück ins Between nicht fanden. Nicht in diesen Körpern, die zu diesem Universum gehörten.
Es gab nur einen Weg, ihr Bewusstsein musste sich auf die Suche machen.

An ihrer Stelle würden Wächter die Testpersonen beobachten. Hatten die Enlighter den Weg zurück ins Between gefunden, würde es nur einer letzten Kontrolle bedürfen, um diese Spezies mit dem Planeten als Geschenk zurückzulassen.

Die weibliche Polarität entwickelte die Wächter, nicht ohne Humor gab sie ihnen die Gestalt der Legende, die ihr am besten gefallen hatte. Sie schuf halborganische Wartungs-, Aufzeichnungs- und Kontrollcomputer in Form von Drachen.
Die männliche Polarität war sehr amüsiert.

 „4/001, Eingabe," und durch diese Eine sprachen Unzählige, „vom jetzigen Moment an, in genau 9950 Zyklen, wirst du eine Verbindung zu einem anderen Planeten herstellen."
Die Augen des Geschöpfes folgten ihrer Hand, die auf eine bestimmten Stelle im  Monitor deutete.
„Er nennt sich Erde. Die eingegebene Verbindung wird dich mit dem Zentralrechner ihrer größten Bibliothek verbinden." Nachdenklich sah sie auf den Monitor. „Wir haben beschlossen, dass dies die Quelle mit den meisten Informationen sei."

Sie reichte dem Geschöpf eine Handvoll Kristallstäbe.
„Anweisung 1: Wenn du die Verbindung hergestellt hast, sollten beide Planeten den gleichen Entwicklungsstand haben. Überprüfe dies. Werte die Unterschiede aus. Analysiere Gründe für eine abweichende Entwicklung. Auf diesem Mond sollte sie friedlicher sein."
Die Enlighter legte sich auf eine Plattform aus Marmor.
„Anweisung 2: Bewache unseren Schlaf. Achte darauf, dass die Insel weiterhin von Strömungen und Winden umgeben ist. Anweisungen gespeichert?"
Die Echos ihrer Stimmen füllten die Höhle.
Zehntausend Jahre später würde der Wächter mit folgenden Worten antworten: „Yo, man!" Zu diesem Zeitpunkt erwiderte er nur: „Anweisung Nr. Eins und Zwei gespeichert."
Zufrieden nickte sie.

„Anweisung 3: Sowie wir auf der Plattform ruhen, verschließe die Kuppel. Achte auf den Laserreflektor, dieser Gegenstand sieht aus wie ein Schwert. Unter ungünstigen Bedingungen  könnten wir ihn benötigen. Sei vorsichtig damit, er ist auf unsere Schwingungen fixiert."
Während der Wächter die Kristallstäbe in die dafür vorgesehenen Öffnungen schob, fiel ihr noch etwas ein.
„4/001, sollte das Experiment gefährdet sein, wirst du mich wecken. Hast du das verstanden?"

„Anweisung gespeichert." wiederholte er.
Dann schloss der Wächter die Glaskuppel und blieb eine Weile vor den Farbenspielen der Kristalle stehen. Schwert? Er sah sich suchend um.
Durchforschte die Höhle sowie die unteren Räume.
Das Labor und die Reproduktionsmaschine blitzen im Licht der Lampen.
Die Behälter, in denen die Rohstoffe für die Aufzeichnungscheiben und Satteliten waren, füllten einen ganzen Raum. Kein schwertähnlicher Gegenstand war dort zu finden. Auch in noch tiefer gelegenen Räumen, in denen Maschinen summten, die für Strömungen und heftige Stürme um die Insel sorgten, fand er nichts.
Die Anweisung war, bewache einen Gegenstand, der aussieht wie ein Schwert. Etwas das nicht vorhanden war, konnte er nicht bewachen.

Auf den Tag genau eröffnete der Wächter den Verbindungskanal zur Zentralbibliothek und erfüllte, was seine Aufgabe war. Er erstellte Analysen über die unterschiedliche Entwicklung der beiden Planeten. Entwickelte Theorien, wie sie zustande gekommen sein konnten. Wissenschaftliche Berichte wurden von ihm genauso berücksichtigt wie kulturelle Ereignisse. Die Fortschritte, die der andere Planet gemacht hatte, waren beachtlich - hatten sie doch keinen Meister gehabt.
Gedankenlos verfehlte er die Taste und schaltete in eine andere Frequenz. Seine Augen wurden groß. Zum ersten Mal in seiner Jahrtausende währenden Existenz fühlte er Erstaunen, denn er sah ein Wesen, ähnlich sich selbst. Es sprach mit einem Exemplar der Spezies, die verglichen werden sollte. Sofort machte er eine Aufzeichnung dieser Begebenheit.

Viele hundert Stunden sah er sich wieder und wieder die Ereignisse an, die aus dem Geschöpf, das ihm so glich, einen leuchtenden Sternenregen machten.
Er kam zu folgenden Ergebnissen:
Er selbst gehörte zu einer eigenen Spezies mit der Bezeichnung: „Drachen".
Der Drache in der Aufzeichnung bekam einen  Namen. Draco.
Er selbst hatte lediglich eine Bezeichnung. 4/001.
Draco sprach mit den Testobjekten der Meister. Sie unterhielten sich sogar und 4/001 hörte während der ganzen Aufzeichnung niemals die Worte: „Anweisung Nr. Eins."

Die Spezies, die sich Drachen nannte, konnte durch spitze Gegenstände schnell und endgültig vernichtet werden. Verdammt schnell.
Gab es noch mehr Informationen über diese, seine Spezies?
Wenn ein zweiter Verbindungskanal existierte, dann vielleicht noch weitere? War es ihm erlaubt, Informationen zu sammeln, die nicht zu seinem Auftrag gehörten?

Lange Zeit stand der Wächter unsicher mit der Kralle über der Taste vor den Monitoren. Endlich schloss er mit sich selbst einen Kompromiss. Er hatte zwar keine Anweisung erhalten, nach zusätzlichen Informationen zu suchen, doch auch keine, es zu unterlassen. War seine Aufgabe nicht die Analyse ALLER zur Verfügung stehenden Informationen?
Zaghaft drückte er die Taste.

Dumpfes Dröhnen erfüllte die Höhle und eine Stimme grölte:
„Willkommen, Willkommen, Freunde, bei eurem Lieblingssender Emtiiviii!"
Seine Augen wurden noch größer. Was er hörte, gefiel ihm, seine Beine fingen an zu zucken.
In einen der kleinen Monitore holte er den Kanal zur Zentralbibliothek und orderte ein Lexikon. Lieblingssender? M-T-V? Freunde??
Ohne das es ihm bewusst wurde, begann er im Rhythmus dieses anregenden Geräusches zu summen. Er würde zusätzliche Analysen erstellen. Mit großer Geschwindigkeit überprüfte er die Aufgaben, die er vernachlässigen konnte.
Zum Beispiel musste er nicht immerzu die Insel beobachten. Soweit ihm bekannt war, waren alle Reisekristalle der Enlighter in seiner Höhle gelagert worden. Niemals hatten die Testobjekte der Meister diese Insel erreicht.

Er war ein Drache und gehörte zu einer eigenen Spezies. Warum hatte der Meister nichts davon erwähnt?


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