Rezensionen

Natürlich gehören zu jedem Buch auch Rezensionen.
Und hier könnt ihr lesen, was die Leser von "Sas a Moris Orakel - Das Schwert" mir als Anregung, Kritik, Ermutigung oder anderes Feedback geben:


Susanne Rocholl gehört nicht nur zur Autorenwerkstatt, sie hat auch selbst ein wundervolles Buch geschrieben. "Die Früchte am Ende des Zweiges".
Könnt ihr euch ansehen unter:
www.susannerocholl.de
Ein Buch, das aktueller nicht sein könnte, den es zeigt die Konflikte zwischen verschiedenen Kulturen, die enstehen können, auf eine liebenswerte, spannende Weise.

Aber wichtig für mich war ihr Mail. Ich hab sie natürlich gefragt, ob ich es im Blog veröffentlichen darf. Hier ist es, ungekürzt. Und natürlich schreibe ich euch zu den einzelnen Punkten später mehr.
Susanne Rocholl schreibt:

 Liebe Angelika!
Ich habe deinen Roman jetzt gelesen und vorab: Er ist toll!!
Ehrlich: Du bist eine wunderbare Autorin, der Stoff ist phantasievoll, die Figuren sind psychologisch treffend gezeichnet und machen Entwicklungen durch. Man kann sich richtig in die Geschichte hineinfallen lassen und wird von der Story und deinem Stil, in dem auch Naturbeschreibungen nicht zu kurz kommen, mitgerissen. Er ist spannend und lustig (PJ ist einfach grandios!) und hat deshalb alles, was einen viel beachteten Roman ausmacht.
Ich konnte mich allerdings lange nicht dazu aufraffen, deinen Roman in die Hand zu nehmen. Und weißt du auch, warum?
1. 
Die Schrift ist mit Punkt 11, das sagte ich ja bereits, zu klein. Das ist für die Augen viel zu anstrengend und man denkt: O Gott, so viele Seiten...
Du machst sehr viele Absätze dort, wo keine hingehören. Allein dadurch hättest du eine Menge Platz sparen können. 
2.
Das Cover wirkt auf mich überhaupt nicht einladend, das muss ich leider sagen. Jetzt wo ich den Roman kenne, verstehe ich das Cover natürlich. Aber ein Cover muss den Leser fesseln und ihn zum Lesen animieren. Auch der Titel sorgt eher für Verwirrung. Das gesamte Cover wirkt nicht professionell und damit verlierst du eine Menge Leser.
3.
Der Klappentext hinten sagt nichts über den Inhalt aus. Als Leser verstehe ich überhaupt nicht, was mich erwartet.
4. 
Die Erklärung zu deiner Welt im Vorwort stiftet nur Verwirrung, weil man sie nicht versteht (zumindest ich nicht). Selbst nach der Lektüre habe ich Probleme, deine Gedanken im Anfangsteil nachzuvollziehen, weil zu kompliziert. Man muss gar nicht wissen, wie und warum diese Welt entstanden ist. Sie existiert einfach so, wie sie jetzt ist. Damit machst du es dem Leser leichter.
Ich denke, du solltest die gesamte Einleitung weglassen. Was der Leser wissen muss erfährt er in der Geschichte. Wenn er dann ab S. 12 anfängt zu lesen, ist er sofort in deiner Story drin und möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!!!
Ich hoffe, du verzeihst mir meine Offenheit, aber dafür ist ein Autorenkreis schießlich da, oder? Meine Kritikpunkte beziehen sich auch nur auf die Form. Der Inhalt ist phantastisch und es ist einfach schade, dass du mit der Form vielleicht nicht den Erfolg bekommst, den du verdienst. Selbst ich als Nicht-Fantasy-Leserin war total von den Figuren fasziniert.
Ich verstehe auch gar nicht, warum du mit diesem Roman nicht an einen größeren Verlag mit Lektorat herangetreten bist. Ich bin sicher, du hättest bei der Suche Erfolg, zumal es ja auch eine Fortsetzung gibt.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Toi, Toi, toi beim Schreiben 

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